BundesligaSC Freiburg

Bei Freiburg läuft es: Schuster erklärt den Generationswechsel

Bild: Daniela Porcelli/Getty Images

Der SC Freiburg steht nach drei Spieltagen an der Tabellenspitze und schreibt damit das nächste Erfolgskapitel unter Julian Schuster.

Nachdem der SC Freiburg in der vergangenen Saison bereits das Finale der Europa League erreichte, zeigt sich nun ein weiterer Baustein des Freiburger Erfolgsmodells. Dem Verein gelingt es seit Jahren, junge Talente behutsam im Schatten der erfahrenen Profis aufzubauen.

Junge Spieler bekommen zunehmend Vertrauen

Spieler wie Igor Matanovic, Yuito Suzuki, Jordy Makengo oder Derry Scherhant erhalten mittlerweile deutlich mehr Vertrauen und Einsatzzeit. Selbst Vereinslegenden wie Christian Günter und Vincenzo Grifo sind inzwischen nicht mehr automatisch gesetzt und müssen sich hinten anstellen.

Gegenüber SPORT BILD ordnete Schuster diese Entwicklung ein. „Das ist ein Prozess, der uns schon seit ein, zwei Jahren begleitet. Wir haben viele Spieler, die definitiv in der goldenen Zeit ihrer Karriere sind. Deshalb ist es notwendig, das im Hinterkopf zu haben“, sagte der Trainer.

Leistung bleibt der entscheidende Maßstab

„Die Ausrichtung, die wir in unserer Kaderstruktur vornehmen, beinhaltet definitiv, dass wir diesen Generationswechsel im Blick haben“, erklärte Schuster weiter. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass am Ende weiterhin die Leistung über den Einsatz entscheidet.

Für jene Spieler, die aktuell nicht zum Zug kommen, hat der Coach eine klare Botschaft. „Es geht darum, die Enttäuschung in Energie umzuwandeln“, so Schuster abschließend.

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