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Bayern ausgetrickst: Das steckte hinter dem historischen Rekordtor

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Robin Fellhauers Rekordtor nach 8,4 Sekunden war kein reiner Zufall. Der FC Augsburg hatte Bayerns Anstoßvariante zuvor genau analysiert.

Das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte war offenbar mehr als nur ein glücklicher Zufall. Beim 2:2 gegen den FC Bayern brachte Robin Fellhauer den FC Augsburg bereits nach 8,4 Sekunden in Führung. Ein folgenschwerer Fehler von Manuel Neuer ermöglichte dem 28-Jährigen den Treffer ins leere Tor. Doch hinter der Entstehung des Rekordtores steckte ein gezielter Plan der Augsburger.

Augsburg hatte Bayerns Anstoß durchschaut

Wie Fellhauer nach dem Spiel gegenüber der Bild erklärte, hatte sich seine Mannschaft ausdrücklich auf Bayerns Anstoßvariante vorbereitet. „Wir haben vor dem Spiel ganz klar besprochen, was die Anstoß-Taktik von Bayern ist“, verriet der Torschütze. Die Münchner spielten den Ball nach dem Anstoß zurück zu Neuer, der anschließend einen langen Ball schlagen sollte. Fellhauer lief jedoch an Alphonso Davies vorbei und setzte den Bayern-Keeper frühzeitig unter Druck.

„An Davies bin ich relativ einfach vorbeigekommen und habe dann gesehen, dass dem Manu so ein bisschen der Ball versprungen ist. Dann habe ich einfach probiert, so nah wie möglich irgendwie Druck auszuüben“, erklärte der Augsburger weiter. Neuer versprang anschließend der Ball bei der Annahme, ehe sein anschließender Chipversuch bei Fellhauer landete.

Neuer bestätigte auf Nachfrage der Bild, dass es sich bei Bayerns Anstoß um eine bekannte Variante handelt: „Das ist die klassische, die machen wir ja schon seit langer Zeit.“ Für Augsburg ging die taktische Vorbereitung jedenfalls auf. Mit seinem Treffer unterbot Fellhauer die bisherigen Bundesliga-Rekorde von Karim Bellarabi und Kevin Volland, die jeweils nach neun Sekunden getroffen hatten. Trotz des historischen Blitzstarts musste sich Augsburg am Ende mit einem 2:2 begnügen.

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