Aus in Runde eins? Diese Pokalspiele bergen Stolper-Gefahr

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Stolperstein erste Runde? In diesen DFB-Pokal-Spielen droht den Favoriten am Wochenende das frühe Aus.
Bundesligisten können zum Start in den DFB-Pokal im Prinzip nur verlieren. Gegen meist deutlich unterklassigere Teams erwarten Fans und Vorstand zwingend einen Sieg. Dennoch scheitern manche Favoriten nur zu gerne in der ersten Runde. Hier kommen die Partien mit der größten Stolpersteingefahr.
SV Waldhof Mannheim – 1. FC Kaiserslautern (Freitag, 18 Uhr)
Mannheim gegen Kaiserslautern ist mehr als nur eine normale Partie in der ersten Pokalrunde. Mannheim gegen Kaiserslautern bedeutet Derbytime. Die beiden Vereine aus der dritten und zweiten Liga trennen geografisch nur rund 70 Kilometer. Da Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben, ist bei dieser Partie wirklich alles drin.
Energie Cottbus – FC Augsburg (Samstag, 13 Uhr)
Der FCA hat in den vergangenen Jahren nie wirklich etwas im Pokal gerissen. Bis auf eine Viertelfinalteilnahme in der Saison 2024/25 war spätestens in der zweiten Runde Schluss. Mit Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus wartet zudem ein wiedererstarkter Verein, der das Stadion der Freundschaft schnell in einen Hexenkessel verwandeln kann.
1. FC Saarbrücken – Hertha BSC (Samstag, 15:30 Uhr)
Spätestens seit dem Jahr 2024 reist wohl kein Team im DFB-Pokal gerne noch nach Saarbrücken. Vor zwei Jahren zogen die Saarländer zum zweiten Mal binnen fünf Jahren ins DFB-Pokal-Halbfinale ein und schlugen in der zweiten Runde natürlich den FC Bayern München vor heimischer Kulisse mit 2:1. Heißt: Für Hertha herrscht gegen den Drittligisten absolute Pokal-Aus-Gefahr.
Lüneburger SK Hansa – Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr)
Egal, gegen wen Werder Bremen in der ersten Pokalrunde antritt, die Hanseaten sind prädestiniert für einen fetten Stolperer. Kein Bundesligist ist öfter in der ersten Runde rausgeflogen als Werder (14-mal). Vergangene Saison scheiterte der SVW am Drittligisten Arminia Bielefeld (0:1). Das allein dürfte für den Oberligisten Lüneburg Motivation genug sein, um alles in die Waagschale zu legen.
Rot-Weiss Essen – FC St. Pauli (Sonntag, 18 Uhr)
Das könnte böse enden für den FC St. Pauli. Mit Rot-Weiss Essen wartet auf die Kiezkicker ein sau-starker Drittligist, der in der vergangenen Saison erst in der Relegation am Zweitliga-Aufstieg scheiterte. Zudem brachte RWE im Vorjahr sogar Bundesligist Borussia Dortmund (0:1) an den Rand einer Niederlage.
VSG Altglienicke – VfL Wolfsburg (Montag, 18 Uhr)
Mit der VSG Altglienicke wartet auf Wolfsburg kein gewöhnlicher Regionalligist. Die VSG hat vor der Saison enorm aufgerüstet. Unter anderem holte der Viertligist den Ex-Wolfsburger John Anthony Brooks, um den Sprung in die 3. Liga zu schaffen. Der Bundesliga-Absteiger aus Niedersachsen stellte zudem vor allem in der vergangenen Saison unter Beweis, dass ein guter Kader alleine nicht ausreicht, um Spiele zu gewinnen.
Würzburger Kickers – 1. FC Köln (Montag, 18 Uhr)
Auch wenn der 1. FC Köln in der Saison 2024/25 noch im Pokal-Viertelfinale stand, sind die Domstädter gerne mal für ein frühes Aus zu haben. Insgesamt zehnmal scheiterte der FC schon in der ersten DFB-Pokalrunde. Wie blöd, dass der Drittligist aus Würzburg erst vor zwei Jahren zeigte, wie unangenehm er für Bundesligisten werden kann. Damals zwangen die Kickers die TSG Hoffenheim in Runde eins bis ins Elfmeterschießen (5:7 n. E.).