Adler-Power im DFB-Sturm: Ein Frankfurter Moment trotz Pleite

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Bei der 0:1-Niederlage gegen Griechenland stürmte die DFB-Elf zeitweise mit einer reinen Frankfurter Doppelspitze.
Für Eintracht-Fans war der DFB-Abend ein Grund zur Freude, auch wenn das Spiel sportlich enttäuschend verlief. Ab der 65. Minute bildeten Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt gemeinsam das deutsche Sturmzentrum.
Ebnoutalib stand dabei erstmals in der Startelf der Nationalmannschaft, nachdem er gegen die Niederlande als Joker debütiert hatte. Vor weniger als zwei Jahren spielte der gebürtige Frankfurter noch in der Regionalliga für den FC Gießen.
Viel Einsatz, wenig Torgefahr
Sportlich lief es für das Eintracht-Duo allerdings nicht rund, gegen die tief stehenden Griechen fanden beide kaum Räume. Ebnoutalibs Abschluss nach 50 Minuten wurde geblockt, Burkardt blieb nach seiner Einwechslung weitgehend blass.
Dass beide Eintracht-Stürmer in Klopps Plänen eine Rolle spielen, ist kein Zufall. Burkardt hält der Bundestrainer für einen Spieler, den er in seinem stark auf Laufbereitschaft ausgelegten System besonders gut gebrauchen kann.
Auch nach der Niederlage stellte sich Klopp ausdrücklich hinter seine Neulinge. „Und die neuen Gesichter haben nicht viel falsch gemacht“, sagte der Bundestrainer in der ARD.