„Man realisiert nicht, wie krass es ist“: VfB-Juwel kann sein DFB-Glück kaum fassen

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Finn Jeltsch steht erstmals im Kader der Nationalmannschaft. Der VfB-Profi spricht über die Nominierung und seine Erwartungen.
Die 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund hat den schwachen Saisonstart des VfB Stuttgart fortgesetzt. Für Finn Jeltsch hielt die vergangene Woche dennoch eine besondere Nachricht bereit. Bundestrainer Jürgen Klopp berief den 20-Jährigen erstmals in die deutsche Nationalmannschaft.
Jeltsch spricht von „Riesentraum“
Jeltsch gehört zur 20-köpfigen Gruppe, die in der Nations League gegen Serbien und Griechenland antritt. Damit könnte der Innenverteidiger Anfang Oktober erstmals für die A-Nationalmannschaft auflaufen.
„Natürlich geht da ein Riesentraum in Erfüllung. Dass das jetzt auch so früh mit 20 Jahren passiert, ist einfach eine Ehre. Ich will Gas geben, mich zeigen und dann werden wir sehen“, erklärte Jeltsch im Interview mit Sport1.
Vollständig realisiert hat der Abwehrspieler seine Berufung noch nicht. „Ich glaube, das kommt dann, wenn man dort ist. Man realisiert noch nicht, wie krass es wirklich ist. Die Nationalmannschaft hat man immer im Fernsehen geschaut. Dann vielleicht selbst Minuten zu bekommen, ist natürlich ein sehr, sehr schönes Gefühl“, sagte der Stuttgarter.
Auf die Frage, worauf sich die deutschen Fans bei ihm freuen dürfen, antwortete Jeltsch knapp: „Mutigen Fußball, aggressiven Fußball, Zweikampfhärte.“ Zunächst trifft Deutschland am 1. Oktober in München auf Serbien. Drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Griechenland.