Nach verspielter Führung: Frankfurt entwickelt gefährliches Muster

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Eintracht Frankfurt verspielt gegen Freiburg erneut einen Vorsprung. Die Mannschaft von Adi Hütter scheint damit ein gefährliches Muster zu entwickeln.
Eintracht Frankfurt hat in allen vier Bundesligaspielen dieser Saison zur Halbzeit geführt. Dennoch stehen bislang nur fünf Punkte auf dem Konto. Beim 2:2 gegen den SC Freiburg verspielten die Hessen bereits zum dritten Mal einen Vorsprung.
Vier Halbzeitführungen
Zum Auftakt gegen Union Berlin führte Frankfurt zwischenzeitlich sogar mit 3:1, musste sich nach einem späten Gegentor aber mit einem 3:3 begnügen. Eine Woche später ging die Eintracht mit einem 1:0 gegen den FC Augsburg in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel brach die Mannschaft ein und verlor noch mit 1:4.
Beim 3:1 in Mainz brachte Frankfurt den Vorsprung erstmals über die Zeit. Gegen Freiburg wiederholte sich anschließend das bekannte Muster. Noah Atubolu sprach das Problem nach der Partie offen an. „Wir haben ein bisschen ein Problem nach der Halbzeit, dass wir da zu schnell die Gegentore kriegen. Daran müssen wir arbeiten“, erklärte der Torhüter gegenüber der Hessenschau.
Hütter hat „kein Verständnis“
Adi Hütter störte sich vor allem an der Entstehung des zweiten Freiburger Treffers. Oscar Höjlund verlor den Ball an der Seitenlinie, anschließend bekam Frankfurt den eigenen Strafraum nicht mehr verteidigt. „Vor den Gegentoren sind es Fehler, die mit der Taktik nichts zu tun haben“, sagte Hütter am ARD-Mikrofon.
Mit der gesamten Leistung war Hütter ebenfalls nicht einverstanden. „Mit dem Punkt kann ich leben, weil mir die Leistung nicht gepasst hat. Wir waren nicht gut genug heute“, erklärte der Österreicher. In der ersten Hälfte sei seine Mannschaft zwar sehr effizient gewesen, habe aber zu wenig Zugriff auf die zweiten Bälle bekommen. Die Bilanz wird mit zunehmenden Spielen auffällig: Aus vier Halbzeitführungen machte Frankfurt lediglich einen Sieg.