DFB-Team

„Eigentlich ein Stück weit Normalität“: Sammer mit Spitze gegen Nagelsmann

Bild: Lars Baron/Getty Images

Matthias Sammer gefällt Jürgen Klopps Umgang mit den Bundesliga-Klubs. Dabei teilt der frühere DFB-Sportdirektor auch gegen Julian Nagelsmann aus.

Jürgen Klopp steht vor seinem ersten Kader als Bundestrainer – und hat in den vergangenen Wochen auffällig häufig Bundesliga-Stadien besucht. Für Matthias Sammer ist genau das ein wichtiger Teil der neuen Zusammenarbeit zwischen Nationalmannschaft und Vereinen. „Das ist ein sehr gutes Zeichen, weil Jürgen natürlich auch nicht nur ein hervorragender Trainer ist, sondern auch ein schlauer Mensch ist“, sagte Sammer der Bild. Klopp wisse, dass er auf die Bundesliga-Klubs angewiesen sei. Je besser das persönliche Verhältnis zu den Vereinen, desto intensiver könne auch der Austausch werden.

Sammer schiebt Nagelsmann-Spitze hinterher

Anschließend folgte eine Aussage, die durchaus als Seitenhieb auf Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann verstanden werden kann. Dieser war während seiner Amtszeit deutlich seltener persönlich bei Bundesliga-Partien zu sehen. „Das, was da in der Kommunikation gerade passiert, ist sehr löblich – und eigentlich ein Stück weit Normalität …“, sagte Sammer weiter.

Auch Klopps möglicherweise ungewöhnlich großer erster Kader stößt beim früheren DFB-Sportdirektor auf Zustimmung. Der neue Bundestrainer müsse zunächst Spieler kennenlernen und sich selbst ein Bild machen können. „Da einen mehr, als einen weniger mitzunehmen, ist für mich ein kluger Schachzug“, erklärte Sammer.

Wer am Ende tatsächlich nominiert wird, ist für ihn dagegen weniger entscheidend. Klopp werde eigene Ideen einbringen und Dinge verändern, könne aber „auch nicht zaubern“.

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