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Vier Trainer, kaum Nachhaltigkeit: Schröders nächste Wahl muss sitzen

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Rouven Schröder sucht Gladbachs nächsten Trainer. Seine jüngsten Entscheidungen liefern allerdings wenig Grund zur Zuversicht.

Mit der Trennung von Eugen Polanski beginnt bei Borussia Mönchengladbach erneut die Trainersuche. Im Mittelpunkt steht dabei Rouven Schröder: Der Sportchef muss einen Nachfolger finden, der den Tabellenletzten stabilisiert – und eine problematische persönliche Serie beendet.

Bei Mainz 05 beförderte er 2017 zunächst Sandro Schwarz zum Cheftrainer. Schwarz hielt sich mehr als zwei Jahre, wurde im November 2019 aber durch Achim Beierlorzer ersetzt. Beierlorzer blieb nicht einmal eine komplette Saison. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Spielzeit 2020/21 übernahm der bisherige Co-Trainer Jan-Moritz Lichte. Unter ihm gewann Mainz lediglich eines von elf Bundesligaspielen.

Auch Kramer und Polanski scheitern

Beim FC Schalke entschied sich Schröder im Sommer 2022 für Frank Kramer. Nach sechs Punkten aus zehn Bundesligaspielen und einem 1:5 im DFB-Pokal gegen Hoffenheim musste der Trainer bereits im Oktober wieder gehen.

In Gladbach setzte Schröder schließlich auf Polanski. Der frühere Borussia-Profi hatte die Mannschaft zunächst als Interimstrainer stabilisiert und erhielt anschließend dauerhaft das Vertrauen. Schröder hielt auch nach einer schwachen ersten Jahreshälfte an ihm fest.

Drei Niederlagen und 3:12 Tore später ist auch dieses Projekt beendet. Nach dem 0:5 in Freiburg wurde Polanski mit sofortiger Wirkung freigestellt. In der Trainerwahl von Rouven Schröder fehlt damit deutlich die Nachhaltigkeit und ein glückliches Händchen. Deshalb entscheidet der Manager mit der nächsten Verpflichtung nicht nur über Gladbachs Saison, sondern zunehmend auch über seine eigene Bilanz.

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