Frankfurts Hoffnungsträger: Kann Brassier die Gegentor-Misere stoppen?

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Die Abwehr von Eintracht Frankfurt erlebt einen Horror-Saisonstart. Jetzt soll ein neuer Mann für Ordnung sorgen.
Bei der 1:4-Klatsche gegen Augsburg feierte Neuzugang Lilian Brassier sein Eintracht-Debüt, das kein Einstand nach Maß war. Jetzt stehen die Hessen nach zwei Spielen bereits bei sieben Gegentoren.
Wunschspieler soll den Laden dicht machen
Besonders fatal wird es laut Bild, wenn die gegnerische Offensive auf die Frankfurter Kette zuläuft: Die Verteidiger verlieren dann jeglichen Zugriff und haben keine klare Zuordnung. Genau hier soll Brassier ansetzen, der ohnehin Wunschspieler von Trainer Adi Hütter war.
Von Beginn an tritt der Innenverteidiger selbstbewusst auf und versucht, das Spiel aus der Abwehr heraus zu steuern. „Ich bin ein Spieler, der es wirklich liebt, in die Zweikämpfe zu gehen, in die Duelle zu gehen und die Zweikämpfe auch weitestgehend zu gewinnen“, sagte Brassier.
„Man muss auch mal gemein sein im Zweikampf“
Auch seine Mentalität will der Franzose auf die junge Mannschaft übertragen. „Ich glaube, dass ich auch einen ganz guten Ball hinten rausspielen kann. Man muss auch mal gemein sein im Zweikampf, das gehört dazu“, erklärte er weiter.
Eine Führungsrolle strebt Brassier dabei nicht bewusst an, schließt sie aber auch nicht aus. „Ich war schon immer ein Kämpfer, mein ganzes Leben schon, und das versuche ich auf dem Platz zu zeigen, um die Spiele zu gewinnen und gemeinsam Erfolg zu haben“, so der Innenverteidiger.