Medien: Frankfurt trennt sich trotzdem vorzeitig von Krösche

Bild: Christof Koepsel/Getty
Eintracht Frankfurt und Markus Krösche: Die Beziehung bleibt offenbar schwierig.
Seit einigen Wochen berichtet die Bild-Zeitung intensiv über erhebliche Probleme zwischen Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Markus Krösche.
Der regionale Chefreporter äußerte zuletzt, dass Krösche bis Weihnachten nicht mehr bei den Hessen sein werde. Es wurde sogar spekuliert, dass eine Trennung bereits diese Woche erfolgen könnte.
Starker Deadline Day von Krösche
Am Deadline Day legte Markus Krösche jedoch auf der Abgabenseite noch einmal nach. Er konnte Hugo Larsson zum FC Fulham und Jean-Matteo Bahoya zu Leeds United transferieren. Die damit verbundenen Kaufverpflichtungen könnten im kommenden Sommer weitere 50 Millionen Euro in die Kasse der SGE spülen.
Bei der Aufsichtsratssitzung unter der Woche war keine Spur von Hektik zu spüren. „Wir haben die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode im Aufsichtsrat sehr ausführlich und konstruktiv erörtert. Dabei bestand Einigkeit darüber, die vor uns liegenden Aufgaben weiterhin mit großer Geschlossenheit anzugehen. Unser Fokus lag in den letzten Wochen darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Das ist der sportlichen Führung gelungen“, erklärte Präsident Mathias Beck.
AC Mailand buhlte um Krösche
Zwar lässt sich in diese diplomatische PR-Sprache viel hineininterpretieren, nach einem kurzfristigen Rauswurf Krösches klingt es jedoch nicht. Dennoch bestehen zahlreiche offene Wunden zwischen Eintracht und Krösche, die in den kommenden Wochen durch weitere Gespräche geheilt werden sollen. Dazu zählt etwa, dass Krösche offenbar im Sommer mit dem Angebot der AC Mailand an ihn intern im Klub nicht transparent umgegangen sei.
Die Bild-Zeitung hält deshalb daran fest, dass es zwischen Krösche und Eintracht zu einer vorzeitigen Trennung kommen wird: „Dass Krösche bis Vertragsende 2028 in Frankfurt bleibt, ist nach Bild-Informationen weiterhin ausgeschlossen.“ Auch die Frankfurter Rundschau fragt trotz der harmonischen Eintracht-Gremiensitzung unter der Woche in Bezug auf die Verweildauer von Krösche: „Wie lange noch?“ Über sechs mögliche Nachfolger für Krösche, darunter Hasan Salihamidzic, wurde bereits spekuliert.