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„Du rasierst Rob komplett“: Kroos kritisiert Leverkusen scharf

Bild: Pau Barrena/Getty Images

Toni Kroos kann einige Entscheidungen seines Ex-Klubs Bayer Leverkusen in diesem Transfersommer nicht nachvollziehen.

Besonders der Umgang mit Robert Andrich stößt dem Weltmeister von 2014 sauer auf. Doch auch insgesamt sieht Kroos die Werkself nach dem großen Umbruch schwächer aufgestellt – und gibt eine überraschend düstere Prognose für die Saison ab.

Kroos versteht Umgang mit Andrich nicht

In seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ bezeichnete Kroos das Transferfenster der Leverkusener als „komisch“. Besonders irritiert zeigt er sich über die Personalplanung im zentralen Mittelfeld. Andrich hatte unter dem neuen Trainer Carles Martinez zunächst die Kapitänsbinde und anschließend seinen Stammplatz verloren. Ein Abschied stand lange im Raum, letztlich blieb der 31-Jährige jedoch bei Bayer.

Gleichzeitig verkaufte Leverkusen mit Exequiel Palacios einen weiteren Spieler für das zentrale Mittelfeld. Genau diese Kombination stößt Kroos auf. „Du rasierst einen Rob komplett, um gleichzeitig dann auf der Position noch jemanden zu verkaufen“, erklärte der frühere Real-Star. Für Kroos müsse hinter einer solchen Entscheidung ein klarer Plan stehen – diesen könne er derzeit nicht erkennen.

Kroos traut Bayer keine Top fünf zu

Auch den gesamten Kader bewertet der 36-Jährige nach Ende der Transferperiode kritisch. Neben Palacios verließen unter anderem Piero Hincapie und Alejandro Grimaldo die Werkself. Die Qualität der Mannschaft habe dadurch aus Sicht von Kroos insgesamt abgenommen. Entsprechend skeptisch fällt seine Prognose für die neue Saison aus.

Einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften der Bundesliga traut Kroos seinem ehemaligen Klub derzeit nicht zu.

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