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„Teufelskerl“ Bredlow: Seine Mega-Leistung gegen Bayern wird kleingeredet

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Der VfB Stuttgart unterlag beim FC Bayern mit 1:5. Ohne die starke Leistung von Torwart Fabian Bredlow hätte die Partie auch zweistellig ausgehen können.

Nach der 1:5-Niederlage beim FC Bayern standen beim VfB Stuttgart andere Themen im Vordergrund als die Lobpreisung von Torwart Fabian Bredlow.

VfB hätte es in der 1. Halbzeit schlimmer erwischen können

Besonders der erneute Einbruch in der zweiten Halbzeit gegen den FC Bayern bereitete den Schwaben große Probleme. Dabei wird fast übersehen, dass es den VfB in der ersten Halbzeit schon deutlich schlimmer hätte treffen können. Zur Pause stand es jedoch nur 1:0 für den FC Bayern.

Der einzige Grund dafür war die herausragende Leistung des Ersatztorwarts Fabian Bredlow. Gab es noch Zweifel am 31-Jährigen, ob er den verletzten Dennis Seimen zu Beginn der Saison einige Spiele vertreten könne, sollten diese nun vollständig ausgeräumt sein.

Allein in der ersten Halbzeit vereitelte er mindestens drei Großchancen des FC Bayern, allen voran, als Luis Diaz allein auf Bredlow zulief und dennoch vergab. Das waren bereits legendäre Paraden, die man von „Teufelskerl“-Torhütern kennt.

Tatsächlich hielt Bredlow mit seinen Paraden die Stuttgarter im Spiel, und kurz nach der Pause gelang sogar der Ausgleich zum 1:1. Später war auch Bredlow gegen die Übermacht der Bayern chancenlos.

Nur die Note 2,5 vom kicker

Erstaunlich, dass Bredlow vom kicker nur die Note 2,5 erhielt. Auch Manager Fabian Wohlgemuth zeigte sich nicht sonderlich euphorisch: „Er hat uns mehrfach im Spiel gehalten und eine rundum tadellose Leistung abgeliefert. Ihm kann man nichts vorwerfen.“

Es wirkt, als wolle man im VfB-Kosmos die Leistung des Ersatzkeepers kleinreden. Faktisch war es eine herausragende Leistung von Bredlow, die ihm zuvor kaum jemand zugetraut hatte.

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