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Bayern denkt bei Davies über einen Positionswechsel nach

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Alphonso Davies ist rechtzeitig zum Saisonstart wieder fit. Seinen früheren Stammplatz beim FC Bayern bekommt der Kanadier allerdings nicht automatisch zurück.

Mit Nathaniel Brown verpflichteten die Münchner einen neuen Konkurrenten für die linke Abwehrseite. Sportvorstand Max Eberl denkt deshalb offenbar über eine zusätzliche Verwendung für Davies nach: Der 25-Jährige könnte künftig auch als Ersatz für Luis Díaz auf dem linken Flügel zum Einsatz kommen.

Eberl bringt Davies als Díaz-Backup ins Spiel

Eberl deutete an, den schnellen Linksfuß wieder offensiver einzusetzen. „Vielleicht kriegen wir Phonzy auch frei als Backup für Luis Díaz, teilweise“, erklärte der Bayern-Sportvorstand laut Sport1. Davies war 2019 ursprünglich als Flügelspieler von den Vancouver Whitecaps nach München gewechselt. Erst beim FC Bayern entwickelte er sich dauerhaft zum Linksverteidiger.

Sein Tempo und seine direkten Läufe könnten auch weiter vorne für Entlastung sorgen. Díaz ist auf dem linken Flügel gesetzt, benötigt während einer langen Saison aber Pausen. Davies würde dem Trainerteam dort eine andere Option als die spielstärkeren und häufiger ins Zentrum ziehenden Offensivspieler bieten.

Verletzungen hinterlassen mentale Spuren

Davies sprach auf seinem YouTube-Kanal inzwischen offen darüber, wie sehr ihn die vergangenen Rückschläge belastet haben. Besonders die Muskelverletzung kurz nach seiner Rückkehr habe ihn „innerlich zerstört“. Zeitweise fehlten ihm die Motivation für das Training und die Kraft, morgens überhaupt aufzustehen. Auch nach seinem erneuten Comeback blieb die Angst vor der nächsten Verletzung. Davies agierte vorsichtiger, vermied manche explosive Bewegung und erkannte sich auf dem Platz selbst nicht wieder. „Da habe ich nicht wie ich selbst gespielt“, räumte er ein.

Bei seinem Einsatz in Dortmund zeigte der Kanadier erste Fortschritte. Davies gewann den Großteil seiner Zweikämpfe, wirkte spritziger und ging deutlich entschlossener in die direkten Duelle als in der vergangenen Saison. Ob das für einen Startelfplatz reicht, bleibt offen.

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