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Borussia Dortmund: Drei Erkenntnisse nach dem Spiel gegen AS Rom

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Borussia Dortmund und AS Rom trennten sich in einem sehenswerten Spiel mit 2:2. Drei Erkenntnisse dürfen die Dortmunder aus dieser Partie ziehen.

Borussia Dortmund hat seine Generalprobe vor dem Pflichtspielstart nicht gewinnen können. Gegen den italienischen Champions-League-Teilnehmer AS Rom kam der BVB nach frühem 0:2-Rückstand nur zu einem 2:2. Drei Erkenntnisse lassen sich aus dem Test vor heimischer Kulisse ziehen.

1. Frühes Pressing der Römer bringt Dortmund in Bedrängnis

In der Anfangsphase bestimmte Rom mit hohem, konsequentem Pressing das Geschehen und setzte den BVB immer wieder unter Druck. Die Folge: Dortmund fand zunächst keinen sicheren Zugriff auf das eigene Spiel.

Auch die beiden Gegentore durch Dybala (4.) und Cristante (9.) resultierten letztlich aus dieser unruhigen Anfangsphase. Für Kovac muss es ein Ziel sein, bis zum Supercup gegen Bayern bessere Lösungen gegen frühes Anlaufen des Gegners zu finden.

2. Karetsas liefert einen starken Einstand

Für positive Schlagzeilen sorgte erneut Neuzugang Konstantinos Karetsas. Der erst 18-jährige Grieche leitete das 1:2 durch Julian Ryerson mit einer scharfen Hereingabe ein. Auch nach der Pause blieb er der auffälligster BVB-Offensivspieler.

Ein Distanzschuss von ihm klatschte nur an die Latte, kurz darauf entschärfte Roma-Keeper Mile Svilar eine weitere hochkarätige Chance. Für die bis zu 33 Millionen Euro, die Dortmund investiert haben soll, machte Karetsas gleich einen vielversprechenden Eindruck.

3. Trotz Rückstand: Reaktion und Moral stimmen

Nach dem kapitalen Fehlstart zeigte der BVB Moral und fand über weite Strecken des Spiels zurück in die Kontrolle. Serhou Guirassy glich nach einem Freistoß zum 2:2 aus (28.), Dortmund blieb danach das spielbestimmende Team und hätte anschließend durchaus in Führung gehen können.

Damit zeigte der BVB ein Gesicht, was sich unter Nico Kovac durchaus als selbstverständlich etabliert hat: Sie kämpfen bis zur letzten Minute und glauben an den Erfolg.

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