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Vor dem Pokalstart: Europa-League-Sieger prüft Gladbachs neue Mannschaft

Bild: Lars Baron/Getty Images

Borussia Mönchengladbach steht vor der wichtigsten Standortbestimmung der bisherigen Vorbereitung. Bei der Saisoneröffnung empfängt die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski den amtierenden Europa-League-Sieger Aston Villa.

Eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal bietet die Begegnung den Fohlen die Gelegenheit, sich unter nahezu echten Wettbewerbsbedingungen zu testen. Während Gladbach in den vergangenen Wochen überwiegend gegen unterklassige Gegner antrat, wartet nun ein international erfahrenes Spitzenteam.

Hack erwartet wichtigen Härtetest

Robin Hack blickt der Partie mit großer Vorfreude entgegen. Der Offensivspieler erzielte beim 8:0 gegen den Oberligisten SSVg Velbert zwei Treffer und sieht in Aston Villa den passenden Gegner für den Abschluss der Vorbereitung. „Das ist noch mal ein Härtetest vor der Liga und vor dem Pokal. Ich glaube, so ein Gegner ist noch einmal wichtig“, erklärte Hack gegenüber der Bild.

Gegen Velbert dominierte Gladbach die Begegnung erwartungsgemäß und präsentierte sich vor dem gegnerischen Tor konsequent. Die Partie gegen Villa dürfte jedoch ein völlig anderes Spiel bieten. Besonders die defensive Stabilität, das Verhalten unter Druck und die Abstimmung im Mittelfeld werden auf die Probe gestellt.

Aston Villa reist als Europa-League-Sieger an

Der englische Klub verfügt mit Spielern wie Emiliano Martínez, Amadou Onana, Boubacar Kamara und dem früheren Freiburger Johan Manzambi über reichlich internationale Qualität. Für Gladbach dürfte es deshalb erheblich schwieriger werden, längere Ballbesitzphasen zu erzeugen und das eigene Offensivspiel aufzuziehen.

Polanski erhält damit noch einmal wichtige Erkenntnisse für seine Startelf. Mehrere Positionen sind vor dem Beginn der Pflichtspiele noch nicht endgültig vergeben. Zudem muss der Trainer weiterhin auf verletzte Spieler wie Jens Castrop, Juchym Konoplja und Fabio Chiarodia verzichten.

Die Generalprobe gegen Aston Villa könnte zeigen, wie gut die bisherigen Anpassungen greifen und an welchen Stellen noch Nachholbedarf besteht. Das Resultat dürfte dabei weniger entscheidend sein als die Frage, ob Gladbach auch gegen einen deutlich stärkeren Gegner an seinem eigenen Spiel festhalten kann.

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