Niemand will gehen: Real legt seine Transferpläne auf Eis

Bild: Jose Manuel Alvarez Rey/Getty Images
Real Madrid wird auf dem Transfermarkt voraussichtlich nicht mehr nachlegen. Obwohl das Transferfenster weiterhin geöffnet ist, fehlt im Kader der notwendige Platz für weitere Neuzugänge.
Nach Informationen des spanischen Radiosenders COPE möchte derzeit kein Spieler die Königlichen verlassen. Real wiederum ist nicht bereit, einen Profi zu einem Wechsel zu drängen, nur um Platz für eine weitere Verpflichtung zu schaffen.
Reals Kader ist bereits vollständig besetzt
Der spanische Rekordmeister verfügt aktuell über einen vollständigen 25-Mann-Kader. Ein weiterer Zugang wäre deshalb nur möglich, wenn zuvor ein Spieler abgegeben wird. Grundsätzlich sehen sich die Verantwortlichen für die neue Saison ausreichend aufgestellt. Trainer José Mourinho soll auf nahezu jeder Position mindestens zwei Optionen besitzen. Dennoch hätte Real den Kader bei einer passenden Gelegenheit möglicherweise noch einmal verstärkt.
Daraus dürfte vorerst nichts werden. Keiner der potenziellen Verkaufskandidaten soll einen Abschied anstreben. Die Vereinsführung möchte bestehende Verträge respektieren und keinen Spieler öffentlich oder intern unter Druck setzen, wie Madrid Universal unter Berufung auf COPE berichtet.
Weitere Verpflichtung nur bei überraschendem Abgang
Damit gilt die Transferplanung der Königlichen vorläufig als abgeschlossen. Nur wenn ein Spieler seine Haltung ändert oder ein attraktives Angebot erhält, könnte in den verbleibenden Wochen noch einmal Bewegung entstehen.
Für Mourinho bedeutet das, dass er zunächst mit dem bestehenden Aufgebot arbeiten muss. Der Portugiese war nach seiner Rückkehr eng in die Kaderplanung eingebunden und erhielt mehrere Verstärkungen für unterschiedliche Mannschaftsteile. Einen zusätzlichen Spieler kann ihm der Klub momentan jedoch nicht zur Verfügung stellen.
Die Ausgangslage könnte sich bis zum Ende der Transferperiode noch verändern. Real wird allerdings keinen Abgang erzwingen. Solange sämtliche Profis bleiben möchten, dürfte deshalb auch kein weiterer Neuzugang im Santiago Bernabéu aufschlagen.