WM-Gastgeber bestochen?! So will Infantino wohl seinen Job retten

Carl Recine/Getty Images
Gianni Infantino tut alles, um seinen Job als FIFA-Boss zu retten. Jetzt hat er wohl einen WM-Gastgeber bestochen.
Nach dem Vorhaben, WM-Anteile gewinnbringend zu veräußern, bangt FIFA-Boss Gianni Infantino um seinen Job. Damit er bei den FIFA-Wahlen im März 2027 wiedergewählt wird, hat er nun offenbar einen Gastgeber der Weltmeisterschaft 2030 bestochen.
Wie L’Équipe und The Times berichten, habe Infantino Marokko angeboten, das WM-Finale der nächsten Weltmeisterschaft ausrichten zu dürfen. Dafür fordere der 56-Jährige im Gegenzug die Unterstützung des marokkanischen Fußballverbandes im Kampf um sein Amt als FIFA-Präsident.
Die Nordafrikaner richten die WM zusammen mit Spanien und Portugal aus. Zudem sind aktuell Auftaktspiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay geplant. Zweifellos gehört das Finale natürlich zu den größten Spielen einer Fußball-Weltmeisterschaft.
Infantino ist sich dessen scheinbar mehr als bewusst. Sollte sich die Berichte bewahrheiten, zeigt er einmal mehr, wozu der FIFA-Boss im Streben nach Macht und Geld bereit ist …