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Keine Lust auf Gerüchte: Boss von Hull City veröffentlicht Transferpläne

Bild: Alex Pantling/Getty Images

Premier-League-Aufsteiger Hull City sorgt mit einer ungewöhnlichen Transferaktion für Aufsehen.

Klubbesitzer Acun Ilıcalı hat öffentlich gemacht, an wie vielen Neuzugängen die Tigers arbeiten – inklusive der angeblichen Abschlusswahrscheinlichkeit für jeden Deal.

Auslöser waren Berichte, laut denen mehrere Spieler einen Wechsel zu Hull City in die Premier League abgelehnt haben sollen. Ilıcalı warf einigen Medien daraufhin vor, den Namen des Klubs für Aufmerksamkeit zu benutzen und falsche Gerüchte zu verbreiten.

Ilıcalı reagiert auf angebliche Absagen

„Wir sind beunruhigt über die Behauptungen, dass wir abgelehnt wurden“, schrieb der türkische Unternehmer auf X.

Hull City arbeite seit zwei Monaten intensiv am neuen Kader. Um die Spekulationen zu beenden, veröffentlichte Ilıcalı schließlich den aktuellen Stand der Transferbemühungen. Neben den bereits verpflichteten Jack Butland, Óscar Zambrano und Matt Targett führte der Klubbesitzer elf weitere Kandidaten für den Aufsteiger in die Premier League auf. Statt der Namen waren allerdings nur die jeweiligen Nationalflaggen und Prozentangaben zwischen 60 und 99 Prozent zu sehen.

Bailey und Morita auf Hulls Liste?

Fans und englische Medien machten sich sofort daran, das Transferrätsel zu lösen. Bei dem japanischen Spieler, dessen Wechsel angeblich zu 99 Prozent sicher ist, soll es sich um Hidemasa Morita handeln. Der Mittelfeldspieler ist nach seinem Abschied von Sporting ablösefrei verfügbar.

Hinter der griechischen Flagge und einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent wird Olympiakos-Torhüter Konstantinos Tzolakis vermutet. Ebenfalls zu 90 Prozent soll Hull beim Schweden Elliot Stroud liegen. Weitere Hinweise führen zu Marco Pašalić, Kévin Danois und Kodai Sano.

Der prominenteste Kandidat dürfte allerdings Leon Bailey sein. Ilıcalı bezifferte die Chancen auf einen Transfer des jamaikanischen Nationalspielers von Aston Villa offenbar mit 70 Prozent. Einige Namen – darunter ein deutsch-türkischer Profi – sind noch nicht entschlüsselt.

Als offizielle Transferstände sollten die Angaben nicht verstanden werden. Die Prozentwerte geben lediglich Ilıcalıs persönliche Einschätzung wieder. Für mächtig Wirbel hat der Hull-Boss dennoch gesorgt: Gegner, Berater und abgebende Klubs wissen nun ziemlich genau, wie der Einkaufszettel des Aufsteigers aussieht.

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