Nächste Hammer-Andeutung von Infantino: Fällt jetzt die Abseitsregel?

Bild: Florencia Tan Jun/Getty
FIFA-Boss Gianni Infantino forciert eine weitere Idee: Die Änderung der Abseitsregel.
Die WM 2026 ist beendet. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat jedoch bereits die nächsten Projekte im Blick. Bekanntlich will er über eine Weltmeisterschaft 2030 mit 64 Teams „diskutieren“ – und zum Abschluss der WM 2026 sorgte er mit einem weiteren Statement für Aufsehen.
308 Treffer: Torrekord bei WM 2026 geknackt
„Mal schauen, ob wir bis zur WM 2030 die Abseitsregel verändern werden. Dann hätten die Stürmer noch größere Chancen, Tore zu schießen, auch wenn bei dieser WM 2026 der Torrekord gebrochen wurde“, sagte Infantino gegenüber den FIFA-Medienkanälen. Es wäre eine absolute Revolution im Fußball!
Ganz neu ist Infantinos Anliegen allerdings nicht, es war nur länger nichts mehr davon zu hören. Im Dezember 2025 hatte Infantino beim World Sports Summit in Dubai bereits erklärt, dass sich die FIFA stets frage: „Wie können wir das Spiel offensiver und attraktiver machen?“ Dazu zähle eben auch eine mögliche Änderung der Abseitsregel.
Seit längerem laufen auf FIFA-Initiative Tests zu einem Vorschlag von Ex-Trainer und FIFA-Berater Arsène Wenger. Demnach soll sich ein Spieler nicht im Abseits befinden, solange sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Bislang gilt: Es steht ein Spieler im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner.
Fallen bald doppelt so viele Tore in einem Spiel?
Infantino legte in Dubai sogar noch nach: Vielleicht werde es in Zukunft so sein, dass der Stürmer vor dem Verteidiger sein müsse, um im Abseits zu stehen.
Wird die Abseitsregel jedenfalls dahingehend geändert, dürften schätzungsweise doppelt so viele Tore in einem Spiel fallen.