Drei Gründe, warum der VfB auf die kommende CL-Saison besser vorbereitet ist

Bild: David Ramos/Getty Images
Der VfB Stuttgart freut sich auf die Champions League, doch glückt ihm der Spagat mit dem Alltag in der Bundesliga dieses Mal besser als 2024/25?
Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren spielt der VfB Stuttgart in der Champions League. Aber folgt darauf wieder eine relativ schwache Saison in der Bundesliga?
Bekanntlich stürzte der VfB vor zwei Jahren in der Bundesliga ab, konnte sich gerade noch vom Abstiegskampf fernhalten. Neben guten Auftritten aber unglücklichen Ergebnissen in der Champions League wurde die Saison auch mit etwas Losglück mit dem Triumph im DFB-Pokal zu einem guten Ende geführt.
Deutsche Teams tun sich mit Dreifachbelastung schwer
Dennoch stimmte damals vieles beim VfB nicht. Es war die typische Krankheit von deutschen Teams, die oftmals mit der plötzlichen Drei- und Vierfachbelastung von Wettbewerben nicht zurechtkamen. Zudem musste der VfB vor der Saison Leistungsträger wie Serhou Guirassy und Waldemar Anton nach Dortmund abgeben.
Es gibt aber nun drei gute Gründe, die zu der Annahme führen, dass der VfB nun besser auf die Champions-League-Saison 2026/27 vorbereitet ist.
Hoeneß ist Experte im Rotieren geworden
Rotation: Während Trainer Sebastian Hoeneß das Rotieren vor zwei Jahren noch schwer fiel, zeigte er in der vergangenen Europa-League-Saison bereits, dass er sich weiterentwickeln kann. Zeitweise rotierte er fast die komplette Startelf durch, so konnte das Team bis zum Ende der Saison auf Top-Level performen.
Erfahrung: Vor zwei Jahren waren Spieler wie Angelo Stiller oder Chris Führich noch Rookies. Nun wissen sie, wie sie mit der engen Taktung aus Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal und ggf. Nationalmannschaft umzugehen haben.
Transfers: Der VfB Stuttgart wird voraussichtlich nicht kurz vor Transferschluss erneut zahlreiche seiner besten Spieler wie in den vergangenen beiden Jahren abgeben. Viel mehr kann sich die Mannschaft punktuell eher verstärken.