WM 2026

Schweiz, Spanien, Türkei: Wann findet die Arroganz der Europäer bei der WM 2026 ein Ende?

Bild: Mattia Ozbot/Getty Images

Die europäischen Teams blamieren sich reihenweise bei der WM 2026. Spaniens Remis gegen Kap Verde ist der letzte Warnschuss an die Europäer.

Es wurde gespottet, dass die WM 2026 mit der Erweiterung der Teilnehmerzahl auf 48 Teams die Qualität des Turniers verwässere. Favoriten auf den Titel seien natürlich nur europäische Teams. Und jetzt?

Europameister und Top-Favorit Spanien blamiert sich gegen ein formal drittklassiges Kap Verde. Spielt nur 0:0! Das passiert, wenn Arroganz auf Leidenschaft trifft. Und es geht nicht um Überbelastung, sondern um mangelnde Einstellung.

Schweiz bei WM 2026 mit Remis gegen Katar

Nicht viel besser war das Schweizer Remis gegen Katar (1:1). Sehr überraschend, fast schon ein Schock, war zudem die Niederlage der Türkei gegen Australien (0:2).

Die Systematik ist fast immer ähnlich: Arrogante, ideenlose Europäer beißen sich an leidenschaftlichen Abwehrreihen von anderen Kontinenten die Zähne aus.

Dazu kommen die Zeitzonen- und Wetterbedingungen, die den Europäern mehr zu schaffen machen als anderen Teams. Zumindest zu Beginn dieser WM 2026. So haben auch die Japaner den Niederländern ein 2:2 in letzter Minute abgerungen.

Das Remis von Spanien sollte der letzte Warnschuss für die Europäer sein. Denn bislang haben aus Europa nur die Deutschen (7:1 gegen Curaçao) und Schweden (5:1 gegen Tunesien) ihren Job professionell erledigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner