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Bayerns neuer Konkurrenzkampf: Sechs Tacklings und ein Fingerzeig

Bild: Mateo Villalba Sanchez/Getty Images

Tom Bischof bekommt bei Atlético den Vorzug vor Aleksandar Pavlovic. Beim 2:0 zeigt er, warum er im Bayern-Mittelfeld auf mehr hoffen darf.

Beim 2:0 des FC Bayern bei Atlético Madrid begann Tom Bischof neben Joshua Kimmich. Aleksandar Pavlovic saß zunächst auf der Bank. Der 21-Jährige kam auf 94 Ballkontakte, brachte 88 Prozent seiner Pässe an und gewann 78 Prozent seiner Zweikämpfe. Seine sechs erfolgreichen Tacklings waren laut den von Sport1 angeführten WhoScored-Daten ein Bestwert in der laufenden Champions-League-Saison.

Bischof bekommt mehr Gelegenheiten im Zentrum

In seiner ersten Bayern-Saison kam Bischof auf 39 Pflichtspiele, 21 davon als Einwechselspieler. Der frühere Hoffenheimer half regelmäßig links in der Abwehr aus und sprang auch auf der rechten Seite ein. Mit Nathaniel Brown haben die Münchner inzwischen eine weitere Option als Linksverteidiger.

Gleichzeitig haben die Abgänge von Leon Goretzka und João Palhinha den Konkurrenzkampf im Zentrum verändert. In Madrid zeigte Bischof, dass er dort auch in einem schwierigen Auswärtsspiel neben Kimmich bestehen kann.

Auch beim DFB wächst seine Rolle. Im Oktober stand Bischof in zwei Länderspielen in der Startelf und erzielte beim 2:0 gegen Serbien die Führung. Jürgen Klopp hat ihn erneut nominiert und hob bei der Kaderbekanntgabe das Münchner Mittelfeldtrio hervor. „Wir haben mit Kimmich, Pavlovic und Bischof den kleinen Bayern-Block, die es alle in einer sehr schweren Situation bei Bayern sehr gut machen. Für uns sind sie extrem wichtig.“

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