Mehr Verantwortung für Chukwuemeka? Kovac nennt den Knackpunkt

Bild: Pau Barrena/Getty Images
Carney Chukwuemeka liefert im Pokal Argumente für weitere Einsätze. Niko Kovac sieht Fortschritte, muss beim Offensivspieler aber weiter abwägen.
Beim 3:2 gegen Werder Bremen zeigte Carney Chukwuemeka, was er der Dortmunder Offensive geben kann. Sein Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 war dabei nur ein Teil seiner Bewerbung.
Kovac benennt Chukwuemekas Grenze
Der 23-Jährige spielte gegen Bremen weit vorn, zeitweise neben Serhou Guirassy. In der 17. Minute verwertete er eine Kopfballablage von Jobe Bellingham per Direktabnahme. Nach der Pause hatte er zudem die große Gelegenheit zum dritten Dortmunder Treffer, ließ die Chance jedoch ungenutzt. Seine Leistung brachte ihm dennoch Anerkennung von Niko Kovac ein.
„Er kann mit dem Ball den Unterschied machen“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz nach der Partie. Gleichzeitig erklärte er, weshalb Chukwuemekas Einsätze bislang zeitlich begrenzt bleiben: „Ihm fehlt natürlich die Kraft für 90 Minuten“. Deshalb komme er eher für rund eine Stunde oder kürzer zum Einsatz. An seiner Belastbarkeit werde weiter gearbeitet.
Für Chukwuemeka geht es damit um zwei Schritte zugleich: seine Qualitäten regelmäßig einzubringen und körperlich längere Einsätze zu ermöglichen. Verletzungen hatten ihn beim BVB wiederholt zurückgeworfen. Kovac machte entsprechend deutlich, dass anhaltende Gesundheit für die weitere Entwicklung entscheidend sei.