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Spätes Siegtor für Stuttgart: Undav will von Erlösung nichts wissen

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Deniz Undav entscheidet das Pokalspiel in Paderborn. Anschließend spricht der VfB-Kapitän offen über die Probleme und seine eigene Verantwortung.

Deniz Undav hat den VfB Stuttgart mit seinem späten Treffer zum 1:0 beim SC Paderborn ins Pokal-Achtelfinale geschossen. Anschließend stellte der Kapitän allerdings die Mannschaft und deren weiterhin vorhandene Probleme in den Mittelpunkt.

Undav nimmt sich bei der Kritik nicht aus

Wer nach den jüngsten Bundesliga-Auftritten „nicht aufgewacht ist, der müsste wenigstens heute aufgewacht sein“, erklärte Undav laut Sport1. Besonders der Auftritt vor dem Platzverweis gegen Paderborns Laurin Curda beschäftigte den Angreifer. „Weil so, wie wir in der ersten Halbzeit, oder bis zur Roten Karte gespielt haben, war es nicht gut. Alle, die ganze Mannschaft – ich voran.“ Auch in Überzahl benötigten die Stuttgarter schließlich bis zur Nachspielzeit, ehe Undav die Entscheidung gelang.

Als persönliche Erlösung wollte der 30-Jährige sein Siegtor dennoch nicht verstanden wissen. Ihm fehle schließlich „nur ein Bundesliga-Tor“, entgegnete Undav auf die entsprechende Frage. „Es ist ein schönes Gefühl, dann auch das Entscheidende zu machen“, räumte er gleichwohl ein. Entscheidend sei für ihn aber etwas anderes: „Der Sieg steht an erster Stelle, mir ist egal, ob ich das Tor mache.“

In der Bundesliga wartet Undav weiterhin auf seinen ersten Treffer und seine erste Vorlage der Saison. Auch die Mannschaft liegt mit zwei Siegen aus sieben Ligaspielen hinter den Erwartungen zurück. Schon am Samstag steht bei Bayer Leverkusen die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Für Undav zählt dabei vor allem das Ergebnis: „Mir ist es egal, wie wir spielen“, sagte der Kapitän. „Hauptsache, wir gewinnen.“

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