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Erst gezögert, dann überzeugt: Wie Bernardo Silva doch nach Madrid kam

Bild: Angel Martinez/Getty Images

Bernardo Silva wollte zu Real Madrid, doch zunächst blieb die Tür zu. Ein prominenter Fürsprecher brachte Bewegung in den Wechsel.

Bernardo Silva hat beim Clásico-Sieg des Real Madrid seine Qualitäten als Taktgeber gezeigt. Dass der Portugiese überhaupt für die Königlichen aufläuft, war allerdings lange keine Selbstverständlichkeit.

Mourinho machte sich für Silva stark

Wie die AS berichtet, hatte sich Silva bereits Anfang 2026 bei Real angeboten, als sich sein Abschied von Manchester City abzeichnete. Die Verantwortlichen entschieden sich zunächst jedoch gegen eine Verpflichtung. Sein Berater Jorge Mendes suchte daraufhin nach anderen Möglichkeiten, auch Barcelona und Atlético Madrid beschäftigten sich demnach mit dem Mittelfeldspieler. Erst José Mourinhos Rückkehr nach Madrid veränderte die Ausgangslage entscheidend.

Der Trainer setzte sich laut dem Bericht im Juni bei José Ángel Sánchez und Juni Calafat persönlich für seinen Landsmann ein. „Wir brauchen einen Spieler wie Bernardo Silva. Wir müssen seine Verpflichtung hinbekommen“, soll Mourinho bei einem Treffen im Hotel Santo Mauro gefordert haben. Als Silva vom Interesse erfuhr, stoppte er demnach seine anderen Verhandlungen. Für den Portugiesen stand dabei der Wunsch im Vordergrund, sich den Traum von Real Madrid zu erfüllen.

Auch nach dem Wechsel war allerdings Geduld gefragt. Mourinho dosierte Silvas Einsätze zunächst, damit der erfahrene Mittelfeldspieler körperlich die Voraussetzungen für seine vorgesehene Rolle schaffen konnte. Nach Darstellung der AS hielt der Trainer trotz Diskussionen über die geringen Spielanteile an seinem Plan fest. Beim 2:1 in Barcelona zahlte sich dieses Vertrauen aus: Silva half dabei, dem Madrider Spiel Struktur zu geben und das Tempo zu bestimmen. Für Mourinho war es damit eine erste Bestätigung seiner beharrlichen Unterstützung für den Wunschspieler.

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