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„Das sollte normalerweise reichen“: Klose hadert nach FCK-Duell

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Nürnberg verliert gegen Kaiserslautern trotz zahlreicher Chancen. Anschließend finden beide Trainer bemerkenswerte Worte für das Topspiel.

Über 25 Torschüsse, aber kein eigener Treffer: Die 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern bot für Nürnbergs Trainer Miroslav Klose reichlich Anlass zum Hadern. Mit der Vorstellung seiner Mannschaft war der Weltmeister von 2014 dennoch zufrieden. Auch FCK-Coach Torsten Lieberknecht würdigte nach dem Schlusspfiff die Leistung beider Teams.

Klose nimmt seine Mannschaft in Schutz

„Ich glaube, dass sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit die Chancen da waren, um diese Partie zu gewinnen. Wir hatten über 25 Torschüsse, das sollte normalerweise für mindestens einen Treffer reichen“, erklärte Klose laut nordbayern.

Nach einer schwierigen Anfangsphase habe seine Mannschaft besser in die Begegnung gefunden. Eine Unaufmerksamkeit habe schließlich zum Gegentor geführt. Den Einsatz seiner Spieler stellte Klose hingegen ausdrücklich heraus: „Sie haben ihr Herz auf dem Platz gelassen und das ist das, was die Fans sehen wollen.“

Auch für die kommenden Aufgaben blieb der FCN-Trainer zuversichtlich: „Es wird auch wieder Spiele geben, wo die Dinger reingehen. Deswegen bleiben wir optimistisch.“

Lieberknecht lobt auch den Gegner

Auf der anderen Seite sah Lieberknecht die Intensität als Schlüssel zum Auswärtssieg. Nach einer starken Anfangsphase der Lauterer habe Nürnberg seine Qualität gezeigt und das Geschehen zunehmend in die Hälfte der Gäste verlagert. Besonders Torwart Julian Krahl war dabei gefordert.

„Da brauchst du dann so einen Torhüter, der dir das 0:0 festhält“, betonte Lieberknecht. Für den FCK-Coach hatten beide Mannschaften zum gelungenen Fußballabend beigetragen: „Es war ein intensives und tolles Spiel. Wir freuen uns, dass wir der glückliche Sieger sind.“

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