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„Nicht in Not“: Hainer gibt Einblicke in Bayerns Millionen-Deal

Bild: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Herbert Hainer gibt Einblicke in den Viessmann-Deal. Der Bayern-Präsident erklärt, was dem Klub bei der Transaktion in die Karten spielte.

Der Einstieg von Viessmann bringt dem FC Bayern 250 Millionen Euro ein. Nun hat Präsident Herbert Hainer erläutert, unter welchen Voraussetzungen der Rekordmeister das Geschäft abschloss. Dabei verweist er vor allem auf die wirtschaftliche Ausgangslage der Münchner.

Bayern musste nicht verkaufen

„Es war dabei von Vorteil, dass wir nicht in Not waren und nicht unbedingt verkaufen mussten“, sagte Hainer gegenüber der Bild. Ziel sei gewesen, ein gutes Ergebnis zu erzielen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die langfristige Eigenständigkeit des FC Bayern abzusichern.

Die finale Unterschrift erfolgte laut dem Bericht am Donnerstag im Pokal- und Konferenzzimmer an der Säbener Straße. Neben Hainer saßen Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Vizepräsident Dieter Mayer und Max Viessmann sowie die Rechtsanwälte beider Seiten am Tisch.

Bei der Wahl des Partners spielte für Hainer auch die langjährige Verbindung eine Rolle. Das Familienunternehmen teile die Werte des FC Bayern. Max Viessmann soll künftig zudem den Aufsichtsrat verstärken.

Wohin fließen die Millionen?

Viessmann begründet den Einstieg mit der Verbindung aus sportlichem Erfolg, finanzieller Disziplin und institutioneller Stabilität beim Rekordmeister. Sport gewinne für das Unternehmen an Bedeutung, müsse aber strategisch und finanziell passen.

Die Einnahmen will Bayern laut der Bild vielfältig anlegen und damit auch den Cashflow bedienen. Die aktuellen Projekte am Stadion Unterhaching und am neuen Performance Center werden demnach hingegen aus dem bereits bestehenden Cashflow finanziert.

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