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Auf Völlers Spuren: Füllkrug nähert sich Werder-Bestmarke und winkt ab

Bild: Stuart Franklin/Getty Images

Niclas Füllkrugs Torserie bekommt eine historische Dimension. Der Werder-Stürmer reagiert knapp, während Daniel Thioune ins Schwärmen gerät.

Niclas Füllkrug trifft und trifft und kommt damit einer Werder-Legende näher. Mit seinem Doppelpack beim 2:2 gegen den SC Paderborn war der 33-Jährige im fünften Bundesliga-Spiel hintereinander erfolgreich. Zur Bremer Bestmarke von Rudi Völler fehlen ihm noch zwei Partien mit mindestens einem Treffer.

Füllkrug schickt Grüße an Völler

Völler hatte in der Saison 1982/83 in sieben aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen getroffen. Füllkrug könnte diese Marke mit Toren in seinen nächsten beiden Einsätzen einstellen. Große Worte wollte der Angreifer darüber nach dem Paderborn-Spiel allerdings nicht verlieren. „Ja, Rudi hat es super gemacht. Liebe Grüße, Rudi. Ich gönne ihm das, dass er es bleibt. Das müssen wir nicht aufmachen, das Thema“, sagte Füllkrug laut der DeichStube.

Mit sechs Saisontoren steht der Rückkehrer vorläufig an der Spitze der Bundesliga-Torjägerliste. Für Trainer Daniel Thioune liegt Füllkrugs Bedeutung jedoch nicht allein in seiner Treffsicherheit.

Thioune lobt Füllkrugs Einfluss auf die Mannschaft

„Es ist nicht immer nur das auf dem Platz, sondern auch das, was in der Kabine ist: wenn er die Jungs anschiebt, wenn er vorweggeht“, betonte der Werder-Coach. Füllkrug arbeite im Training zusätzlich und sei derzeit „sinnbildlich für uns als Mannschaft“. Seine Chancenverwertung bezeichnete Thioune als „mega beeindruckend“.

Dabei verschwieg der Trainer nicht, dass die Zusammenarbeit auch ihre Herausforderungen mit sich bringt. „Für mich als Trainer ist es häufiger auch mal anspruchsvoll, mit ihm zu arbeiten“, räumte Thioune ein.

Seine sportliche Bilanz fiel dennoch eindeutig aus: „Aber an solchen Tagen wie heute muss man einfach sagen: Es ist wirklich richtig gut, was er macht.“ Während Füllkrug die Rekorddebatte lieber kleinhalten möchte, liefert er seinem Trainer derzeit reichlich Gründe für Lob.

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