Keine Karte dafür?! CL-Star schubst deutschen Schiri um

Bild: Ryan Pierse/Getty Images
Beim Champions-League-Duell zwischen Manchester City und PSG kommt es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall mit einem deutschen Schiedsrichter.
Beim Champions-League-Duell zwischen Manchester City und Paris Saint-Germain kam es am Mittwochabend zu einer kuriosen Szene. Während die Engländer bei der 2:4-Niederlage einem deutlichen Rückstand hinterherliefen, wurde der deutsche Schiedsrichter Sven Jablonski plötzlich von einem City-Spieler zu Boden gestoßen. Eine Verwarnung gab es dafür allerdings nicht.
Fernández bringt Jablonski zu Fall und entschuldigt sich
Wie Sport Bild berichtet, ereignete sich der Zwischenfall in der 74. Minute. Jablonski stand wenige Meter vor dem Pariser Strafraum, als Manchester Citys Mittelfeldspieler Enzo Fernández von hinten heranlief und den Unparteiischen mit beiden Händen kräftig wegschob. Der 36-Jährige stürzte nach vorne, rollte sich ab und blickte anschließend zu Fernández zurück. Der Argentinier blieb zunächst stehen, während Jablonski sich wieder aufrichtete. Die Partie wurde ohne Unterbrechung fortgesetzt, auch eine Gelbe Karte zeigte der Schiedsrichter nicht.
Nach Einschätzung des Berichtes, war die Aktion offenbar unbeabsichtigt. Wenig später entschuldigte sich Fernández bei Jablonski, der unverletzt blieb und die Begegnung ohne weitere Probleme zu Ende leitete. Sportlich hatte Manchester City zu diesem Zeitpunkt kaum noch Aussichten auf einen Punktgewinn. Kurz nach dem Zwischenfall verkürzte Erling Haaland in der 75. Minute auf 2:4. Weitere Treffer fielen allerdings nicht mehr.