Champions LeagueFC Bayern München

Glück für Olise? Ex-Schiri Gräfe erklärt die Aufreger-Szene

Bild: Marius Nordnes / Nordnes Foto/Getty Images

Ein Bayern-Star sorgt in Norwegen für eine hitzige Szene. Ein früherer Bundesliga-Schiedsrichter erklärt, warum es keine Rote Karte gab.

Michael Olise hat beim Champions-League-Spiel des FC Bayern München bei Viking Stavanger zu Recht nicht glatt Rot gesehen. Das schrieb Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe auf X.

Olise habe den Ball nur leicht geworfen, das sei lediglich unsportlich und damit eine Gelbe Karte, „nicht Rot!“. Für einen Platzverweis brauche es immer eine gewisse Brutalität, und die habe gefehlt.

„Tripić hätte auch vom Platz gehört“

Mit der Leistung des Schiedsrichters war Gräfe trotzdem nicht zufrieden. Ein Top-Ref sollte „auch solch ein UCL Spieler besser führen“.

Er habe die Provokationen nicht unterbunden. Vikings Zlatko Tripić hätte seiner Meinung nach vom Platz gestellt werden müssen, sein leichter Schlag gegen Olises Rücken sei ohne Konsequenz geblieben.

Zudem kritisierte Gräfe, dass sich Tripić theatralisch am Boden gewälzt habe. „Sein am Boden wälzen auch nicht nur lächerlich sondern damit auch unsportlich!“

Bulgare mit Vorgeschichte

Geleitet wurde die Partie von dem Bulgaren Georgi Kabakov, der erstmals ein Spiel des FC Bayern pfiff. Vor einem Jahr war er in seiner Heimat wegen „unzureichender Leistung“ als VAR vorübergehend suspendiert worden.

Ganz aus der Verantwortung nimmt Gräfe aber auch Olise nicht. „Olise darf sich aber nicht so provozieren lassen.“

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