„Manchmal passieren Fehler“: Kane spricht über Bayern-Rot

Bild: Marius Nordnes / Nordnes Foto/Getty Images
Nach dem turbulenten Champions-League-Abend in Norwegen spricht Harry Kane über den Platzverweis eines Mitspielers und findet klare Worte.
Der FC Bayern München hat beim 3:3 in Norwegen einen bitteren Champions-League-Abend erlebt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpfte sich der deutsche Rekordmeister zurück und drehte die Partie zwischenzeitlich. Doch der Platzverweis von Michael Olise veränderte die Ausgangslage erneut. Nach dem Abpfiff äußerte sich Harry Kane zur Roten Karte seines Mitspielers und nahm den Franzosen in Schutz.
Kane zeigt Verständnis für Olises Fehler
Im Interview bei Prime Video bedauerte der englische Torjäger insbesondere die Konsequenzen des Platzverweises. „Das ist schade, weil jetzt wichtige Spiele in der Champions League anstehen“, erklärte Kane sinngemäß. Olise werde der Mannschaft in diesen Begegnungen fehlen. Vorwürfe wollte der Bayern-Star seinem Mitspieler allerdings nicht machen. „Aber so ist Fußball. Manchmal passieren Fehler“, sagte der 33-Jährige und zeigte damit Verständnis für die unglückliche Situation.
Gleichzeitig ging Kane mit der Leistung seiner Mannschaft kritisch ins Gericht. Die erste Halbzeit bezeichnete er als schwach, während er nach dem Seitenwechsel eine deutliche Steigerung gesehen habe. Bayern sei zurückgekommen und habe sich gute Möglichkeiten erarbeitet. Der Platzverweis habe die Begegnung jedoch entscheidend verändert. „Wenn du in einem wichtigen Moment einen Fehler machst, wirst du bestraft“, erklärte Kane.
Besonders ärgerlich sei, dass die Münchner die Partie nach ihrer Leistungssteigerung eigentlich hätten gewinnen müssen. Stattdessen musste sich der deutsche Rekordmeister nach dem späten Gegentreffer mit einem Punkt begnügen. Für Olise hat die Hinausstellung nun auch Folgen über die Begegnung hinaus. Der Offensivspieler muss mit einer Sperre in der Champions League rechnen. Ausgerechnet in einer Phase mit wichtigen internationalen Aufgaben fehlt Bayern damit eine seiner Offensivoptionen.