Eintracht sucht die Wende: In Frankfurt wird es ungemütlich

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Die Klatsche gegen Leipzig hat Folgen. Adi Hütter will bei der Eintracht einiges verändern und setzt vor dem Köln-Spiel ein deutliches Zeichen.
Nach der deutlichen 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig zieht Eintracht-Trainer Adi Hütter die Zügel an. Bereits am Montag hatte der Österreicher den ursprünglich trainingsfreien Tag gestrichen. Auch am Dienstag ging es für die Frankfurter intensiv zur Sache. Vor dem Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln arbeitet die Mannschaft insbesondere an einer ihrer größten Schwachstellen.
Hütter nimmt Frankfurts Zweikampfschwäche ins Visier
Wie die Hessenschau berichtet, arbeitet die Eintracht nach dem Debakel unter erhöhtem Druck. Im Training am Dienstag standen körperbetonte Übungen und intensive Sprints auf dem Programm. Besonderes Augenmerk galt dem Zweikampfverhalten. Dabei sollten die Spieler ihre Gegenspieler gemeinsam unter Druck setzen und durch schnelles Nachrücken den Ball erobern.
Die statistischen Werte verdeutlichen den Handlungsbedarf. Mit durchschnittlich 107 Zweikämpfen pro Bundesligaspiel liegt die Eintracht ligaweit auf dem dritten Platz. Allerdings gewinnen die Hessen lediglich rund 50 Prozent dieser Duelle. Die Mannschaft sucht häufig den direkten Kontakt, kann daraus bislang aber zu selten einen Vorteil ziehen.
Auch personell gab es positive Nachrichten. Jeremiaha Maluze kehrte nach Verletzungsproblemen und anschließender Erkrankung ins Mannschaftstraining zurück. Besonders auffällig präsentierte sich Ayoube Amaimouni, der beim Leipzig-Debakel nicht einmal im Kader gestanden hatte. Der Offensivspieler gehörte bei den Sprintübungen zu den Schnellsten.
Ob Hütters Maßnahmen die gewünschte Wirkung zeigen, dürfte sich am Freitag gegen Köln zeigen. Nach der deutlichen Niederlage in Leipzig steht Frankfurt unter Zugzwang. Vor allem defensiv muss sich die Eintracht deutlich stabiler präsentieren.