13 Millionen weg: Darum verlieren zwei Eintracht-Stars deutlich an Wert

Bild: Neil Baynes/Getty Images
Das jüngste Marktwert-Update sorgt bei Eintracht Frankfurt für Diskussionen. Zwei Stammspieler wurden deutlich abgewertet, obwohl sie sportlich überzeugen.
Bei Eintracht Frankfurt hat das aktuelle Marktwert-Update für Verwunderung gesorgt. Mit Noah Atubolu und Raphael Onyedika traf es ausgerechnet zwei Sommer-Neuzugänge, die sich schnell einen festen Platz in der Mannschaft erarbeitet haben. Zusammengerechnet verloren beide 13 Millionen Euro an Marktwert. Atubolu fiel von 25 auf 18 Millionen Euro, Onyedika von 23 auf 17 Millionen Euro. Die sportlichen Leistungen waren dafür allerdings nicht der entscheidende Grund.
Transfermarkt erklärt ungewöhnliche Abwertungen
Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, spielte bei Onyedika vor allem der Sommertransfer eine entscheidende Rolle. „In diesem Fall hat die Eintracht aber nur neun Millionen Euro bezahlt. Das ist ein Schnäppchen, aber auch ein sogenanntes Marktsignal. Wir mussten den Spieler deshalb abwerten“, erklärte Transfermarkt-Marktwertkoordinator Tobias Kröger.
Der Belgier war zuvor noch mit 23 Millionen Euro bewertet worden. Seine geringe Ablöse trotz des deutlich höheren Marktwertes führte letztlich zur Korrektur. Bei Atubolu steckt dagegen eine andere Geschichte hinter der Abwertung. Der Torhüter war im Sommer offenbar deutlich weniger gefragt als zunächst angenommen.
„Sowohl transfermarkt.de als auch Atubolu und seine Berater haben seinen Wert auf dem Markt im Sommer überschätzt“, erklärte Kröger. Der Schlussmann sei lange verfügbar gewesen, ohne dass ein Klub die Freiburger Forderungen erfüllen wollte. „Man muss festhalten, dass Atubolu bei weitem nicht so gefragt war, wie es vor der Transferphase den Anschein hatte“, so Kröger weiter.
Für beide muss die Entwicklung allerdings nicht dauerhaft nach unten gehen. Mit starken Leistungen bei der Eintracht können Atubolu und Onyedika ihren Marktwert bei kommenden Updates wieder steigern.