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Krisengipfel um Ronaldo: Verbandsboss reist zur Seleção das Quinas

Bild: Marius Nordnes / Nordnes Foto/Getty Images

Um Cristiano Ronaldo ist in der Nationalmannschaft eine Krise entbrannt. Der Verbandspräsident reist deshalb zu einem Krisentreffen.

Auslöser für das Krisentreffen ist, dass Cristiano Ronaldo beim 2:1-Sieg in Norwegen nicht eingesetzt wurde, der 41-Jährige saß 90 Minuten auf der Bank. Laut Record und RTP soll Nationaltrainer Jorge Jesus ihm vor dem Spiel in Oslo noch rund eine halbe Stunde Einsatzzeit in Aussicht gestellt haben.

Seitdem ist die Stimmung angespannt. Am Dienstag trainierte Ronaldo in Malmö, wo sich Portugal auf das Spiel gegen Dänemark vorbereitet, nicht mit der Mannschaft, sondern im Kraftraum des Teamhotels.

Aussprache am Dienstagabend

Der Verband begründete das damit, dass der Kraftraum im Stadion nicht die nötige Ausstattung habe. Am Dienstagabend kam es im Teamhotel dann zu einer Aussprache zwischen Jesus und seinem Kapitän, die laut A Bola positiv verlief.

Proença sagte daraufhin einen geplanten Besuch bei der U21 auf den Azoren ab und reiste nach Kopenhagen, um sich mit beiden zu treffen. Das Gespräch soll am Mittwoch stattfinden.

Einsatz gegen Dänemark offen

Die Diskussion um Ronaldos Rolle ist nicht neu: Nach der WM 2026 hatte er nach eigener Aussage über einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft nachgedacht. Nach Gesprächen mit Verband und Trainer entschied er sich aber, weiterzumachen.

Ob Ronaldo am Donnerstag in Kopenhagen gegen Dänemark spielt, ist offen. Jesus hatte das zuletzt ausdrücklich offengelassen: „Vielleicht spielt er gegen Dänemark.“

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