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Länderspiel zur Wiesn: Warum München nicht begeistert ist

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images for Paulaner

Das Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr) sorgt in München schon vor dem Anpfiff für Diskussionen.

Wie tz.de berichtet, ist die Stadt mit der Ansetzung in der Allianz Arena von Bayern München mitten in der Oktoberfestzeit nicht glücklich. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hatte im Vorfeld eine Verlegung angemahnt.

Eine zeitliche Verschiebung war wegen des seit Jahren festgelegten internationalen Terminkalenders allerdings nicht möglich. Der DFB hätte aber einen anderen Spielort wählen können, denn die Stadien werden vom DFB-Präsidium Monate im Voraus festgelegt.

Erstes Wiesn-Länderspiel seit 1982

München war zuletzt regelmäßig Länderspielort, etwa bei den Europameisterschaften 2021 und 2024 sowie beim Final Four der Nations League 2025. Während des Oktoberfests gab es dort aber zuletzt vor 44 Jahren ein Länderspiel, 1982 endete die Partie gegen Belgien 0:0.

Für Bayern-Fans ist die Situation dagegen nichts Neues, denn Spiele in Bundesliga und Champions League finden in der Allianz Arena auch zur Wiesn-Zeit statt. Zusätzlich gefordert sind die Einsatzkräfte, weil Partizan Belgrad nur einen Tag später beim FC Bayern Basketball spielt.

Hinzu kommt die Erinnerung an die EM 2024, als es in München zu Ausschreitungen unter Beteiligung serbischer Fans kam, bei denen Beamte verletzt wurden. Die Polizei gibt sich vor dem Spiel dennoch entspannt.

Stadt hätte sich Entlastung gewünscht

Für die Stadt wäre ein anderer Spielort vor allem eine Frage der Kapazitäten gewesen. „Das wäre eine Erleichterung gewesen, weil die Wiesn so viele Ressourcen bindet“, sagte eine KVR-Sprecherin der Abendzeitung.

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