Kimmich selbstkritisch: „Uns ist zu wenig eingefallen“

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Joshua Kimmich hat nach der 0:1-Niederlage gegen Griechenland mit der eigenen Leistung des DFB-Teams abgerechnet.
Beschönigen wollte Kimmich nach dem Abpfiff des Spiels der Nationalmannschaft in der ARD nichts. „Es war auf jeden Fall kein guter Auftritt von uns“, sagte der Kapitän.
Die Niederlage selbst empfand er dennoch als bitter, zumal das Gegentor aus einem abgefälschten Schuss entstand. „Es ist unglücklich, dass wir es hinten raus verlieren“, so Kimmich.
Zu statisch gegen den tiefen Block
Gegen die tief stehenden Griechen habe sich die Mannschaft schwergetan und kaum Torchancen herausgespielt. Ein 0:0 wäre aus seiner Sicht das verdiente Ergebnis gewesen.
Den Hauptgrund sah der 31-Jährige in fehlender Kreativität. „Wir hatten zu wenig Bewegung. Uns ist zu wenig eingefallen.“
Einen Vergleich mit den Problemen bei der WM im Sommer wies Kimmich allerdings zurück. Die Mannschaft spiele unter Klopp anders, es habe weniger Ballverluste und kaum gegnerische Konter gegeben.
Kimmich lobt Klopps Plan
Verbesserungsbedarf sieht der Kapitän dennoch überall. „Wir müssen die Idee des Trainers noch besser verstehen“, sagte er.
Die Vorgaben von Klopp hält Kimmich für sehr gut, jetzt liege es an den Spielern. „Er ist da sehr klar in dem, was er möchte. Und jetzt müssen wir Spieler das auf die Wiese bringen.“