DFB-TeamVfB Stuttgart

DFB-Premiere rückt näher: Nominierung hat Folgen für den VfB

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Finn Jeltsch steht erstmals im DFB-Kader. Sein mögliches Debüt würde beim VfB eine bislang unbekannte Klausel auslösen.

Die erste Nominierung von Finn Jeltsch für die deutsche Nationalmannschaft freut nicht nur den Innenverteidiger und den VfB Stuttgart. Auch sein ehemaliger Verein darf auf zusätzliche Einnahmen hoffen. Bei einem DFB-Debüt des 20-Jährigen wird offenbar eine Klausel aus seinem Wechselvertrag aktiviert.

Nürnberg kassierte bereits ersten Nachschlag

Wie FussballTransfers unter Berufung auf Bild berichtet, erhält der 1. FC Nürnberg in diesem Fall einen Nachschlag im niedrigen sechsstelligen Bereich. Den entsprechenden Passus vereinbarten beide Vereine beim Wechsel im Februar 2025. Stuttgart zahlte damals 9,5 Millionen Euro für den Innenverteidiger.

Dass der Vertrag mehrere erfolgsabhängige Bonuszahlungen enthält, ist bereits länger bekannt. Nach dem DFB-Pokalsieg des VfB und der damit verbundenen Qualifikation für die Europa League flossen nach Informationen des Berichts rund 500.000 Euro nach Nürnberg. Schon damals wurde das mögliche Debüt in der A-Nationalmannschaft als weitere Karriere-Etappe genannt, die eine Zahlung auslöst.

Diese Klausel könnte nun deutlich früher greifen als zunächst erwartet. Bundestrainer Jürgen Klopp berief Jeltsch erstmals in den deutschen Kader und plant ihn für die zweite Hälfte der Nations-League-Spiele gegen Serbien am 1. Oktober sowie in Griechenland am 4. Oktober ein. Kommt der Abwehrspieler dabei zum Einsatz, darf sich Nürnberg über den nächsten Nachschlag freuen.

Für den VfB dürfte die niedrige sechsstellige Summe allerdings zu verschmerzen sein. Mit seinem ersten Länderspiel würde der 20-Jährige nun den nächsten Schritt seiner steilen Entwicklung machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert