Klopp beobachtet gleich drei Eintracht-Talente

Bild: Neil Baynes/Getty Images
Jürgen Klopp hat auf seiner Tour halt gemacht, um sich drei Spieler von Eintracht Frankfurt genauer anzusehen.
Am Samstag schaute der Bundestrainer beim Rhein-Main-Derby zwischen Mainz 05 und Eintracht Frankfurt (1:3) vorbei. Wie BILD berichtet, war der Besuch alles andere als Zufall, standen doch gleich mehrere spannende Kandidaten auf dem Platz.
Atubolu und Burkardt liefern DFB-Argumente
„Jürgen war schon beim Training. Er hat seine eigene Vorstellung von Fußball. Aber klar haben wir uns auch ausgetauscht, dass es bei uns auch Kandidaten gibt“, erklärte Eintracht-Trainer Adi Hütter nach Abpfiff bei DAZN. Gemeint sind vor allem Torwart Noah Atubolu und Stürmer Jonathan Burkardt, die beide voll überzeugten.
Atubolu hielt bereits seinen sechsten Liga-Elfmeter in Serie, Burkardt steuerte ein Tor und eine Vorlage bei. „Das habe ich erst nach dem Spiel gesagt bekommen“, sagte Burkardt über den Klopp-Besuch, von dem er zuvor nichts wusste.
Burkardt hofft schon auf den ersten Klopp-Kader
Auf eine Nominierung für die Nations League am Donnerstag angesprochen, gab sich der Stürmer gelassen. „Wäre schön, ich hoffe drauf. Ich versuche einfach, für Eintracht meine Leistung zu bringen“, sagte Burkardt, der bereits vor knapp zwei Wochen beim Frankfurt-Training von Klopp beobachtet wurde.
Beide Frankfurter dürfen sich damit schon jetzt berechtigte Hoffnungen auf die EM 2028 in England machen.
Auch Aseko meldet sich für die Zukunft an
Für Aufsehen sorgte darüber hinaus ein weiterer Name, den bislang kaum jemand auf dem Schirm hat. „Ich habe gegen Mainz sicherlich mit Noel Aseko einen Spieler für die Zukunft gesehen“, ergänzte Hütter von sich aus.
Der 20-Jährige gab sein Frankfurt-Debüt und überzeugte als giftiger, dynamischer und dribbelstarker Achter, ehe ihm nach 59 Minuten die Kräfte ausgingen. „Er war lange verletzt, trainiert erst seit zweieinhalb Wochen und hat zuletzt im Mai gespielt. Jetzt steht er auf Anhieb in der Startelf und hat direkt gezeigt, welch großes Potenzial in ihm steckt“, schwärmte Hütter.