Nach Augsburg-Pleite: Götze beruhigt, Hütter tobt

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Eintracht Frankfurt verliert überraschend mit 1:4 gegen den FC Augsburg. Dennoch versuchen die Eintracht-Spieler, die Ruhe zu bewahren. Trainer Adi Hütter tobt dagegen.
Ein bitterer Sonntag für Eintracht Frankfurt. Nach einer starken 1. Halbzeit und einer 1:0-Führung durch Jonathan Burkardt verloren die Hessen im 2. Durchgang komplett den Faden und mussten sich dem FC Augsburg noch mit 1:4 geschlagen geben.
„Niederlage tut enorm weh“
Nach der Partie gab es viele enttäuschte Gesichter bei der Eintracht. „Die Niederlage tut enorm weh“, sagte Jonathan Burkardt nach der Partie bei DAZN.
„Wir sind schlecht aus der Halbzeit gekommen und haben den Faden verloren“, erklärte wiederum Teamkollege Mario Götze. Dennoch betonte der Weltmeister: „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber wir müssen es die 90 Minuten über auf dem Platz zeigen.“
„Ans Limit kommen“
Götze forderte seine Teamkollegen auf: „Wir müssen täglich an unser Limit kommen, das wird jetzt unsere Aufgabe sein.“
Trainer Adi Hütter wirkte dagegen extrem angefressen. „In der ersten Halbzeit müssen wir 2:0 machen. Dann kann man sich in der Bundesliga nicht erlauben, so schnell in der 2. Halbzeit die Gegentore zu bekommen. Du kannst in einer Minute nicht zwei Gegentore kassieren, obwohl der Gegner gar keine richtige Torchance hat.“ Hütter betonte: „Es zählen Ergebnisse. Das geht überhaupt nicht“
Hütter will keine Ausreden gelten lassen
Deshalb wolle er keine Ausreden gelten lassen, dass die Mannschaft sich im Umbruch befinde. Man habe das Spiel aus der Hand gegeben im 2. Durchgang, „vier Gegentore in einer Halbzeit geht einfach nicht“.
Am 1. Spieltag hatte die SGE noch ein 3:3 bei Union Berlin erkämpft, die Niederlage gegen Augsburg ist ein herber Dämpfer.
Auch Sportvorstand Markus Krösche schlug ähnliche Töne wie Hütter an: „Momentan sind wir nicht stabil genug. Das hatten wir auch gegen Union Berlin. Daran müssen wir arbeiten. Zwei Tore in einer Minute dürfen uns nicht passieren, danach dürfen wir nicht so den Faden verlieren, sondern müssen bei uns bleiben.“