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Verwirrung um Bayern-Star: Freund widerspricht Eberl

Bild: Adam Pretty/Getty Images

Die Zukunft von Hiroki Ito beim FC Bayern schien lange offen zu sein. Aufgrund der großen Konkurrenz in der Münchner Defensive galt ein Abschied des Japaners als mögliche Lösung.

Einen neuen Verein fand der 27-Jährige jedoch nicht. Nach dem Ende der Transferphase schlagen die Verantwortlichen nun deutlich andere Töne an. Sportdirektor Christoph Freund widersprach dem Eindruck, dass die Bayern Ito unbedingt abgeben wollten. Seine Aussagen passen allerdings nur bedingt zu den Signalen, die Max Eberl wenige Wochen zuvor gesendet hatte.

Freund bezeichnet Ito als wichtigen Spieler

„Es war nie unser großes Ansinnen, Hiroki abzugeben“, erklärte Freund nach dem Pokalsieg beim VfL Osnabrück laut Spox. Anschließend stellte der Sportdirektor klar: „Er ist ein wichtiger Spieler, der jetzt über einen längeren Zeitraum auch wieder richtig fit ist.“

Nur bei einem außergewöhnlichen Angebot und einem entsprechenden Wechselwunsch des Verteidigers hätten sich die Münchner demnach mit einem Verkauf beschäftigt. Damit stellt Freund die Situation deutlich weniger konkret dar, als sie zuvor gewirkt hatte.

Eberl hatte Ito während des Trainingslagers am Tegernsee öffentlich auf dessen schwierige sportliche Perspektive hingewiesen. „Wenn es bei Hiroki einen Gedanken an einen Wechsel geben sollte, weil er selbst merkt, dass es schwierig wird, dann werden wir uns damit beschäftigen“, sagte der Sportvorstand damals.

Bayerns kleiner Kader verändert Itos Situation

Tatsächlich ist die Konkurrenz auf Itos Positionen groß. Auf der linken Abwehrseite stehen Alphonso Davies und der für rund 50 Millionen Euro verpflichtete Nathaniel Brown bereit. Im Abwehrzentrum kann Vincent Kompany auf Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Min-jae Kim zurückgreifen.

Ito gehörte zwar bei allen drei bisherigen Pflichtspielen zum Kader, kam jedoch noch keine Minute zum Einsatz. Dennoch soll sich Kompany für seinen Verbleib ausgesprochen haben. Nach mehreren Abgängen wollten die Bayern ihren ohnehin kleinen Kader offenbar nicht noch weiter verkleinern.

Damit hat sich Itos Bedeutung zumindest vorerst verschoben. Aus einem möglichen Verkaufskandidaten wird eine wichtige Absicherung für zwei Positionen. Ob Freunds Aussagen auch mit einer größeren sportlichen Rolle einhergehen, muss sich allerdings erst noch zeigen.

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