Transfer-Theater vorbei: Hoeneß will turbulente VfB-Tage abhaken

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Sebastian Hoeneß ist froh, dass beim VfB Stuttgart wieder der Fußball in den Mittelpunkt rücken kann. Die letzten Tage der Transferperiode waren von zahlreichen Gerüchten und personellen Veränderungen geprägt.
Besonders der kurzfristige Wechsel von Chema Andrés zu Brighton & Hove Albion traf den VfB. Der spanische Mittelfeldspieler verließ Stuttgart am Deadline Day. Weitere Leistungsträger wie Jamie Leweling, Bilal El Khannouss und Josha Vagnoman blieben dem Verein dagegen erhalten.
Hoeneß erleichtert über Ende der Transferphase
Hoeneß sprach rückblickend von „turbulenten Tagen“. Die ständigen Spekulationen und die offenen Personalfragen hätten auch die Arbeit mit der Mannschaft erschwert. Entsprechend deutlich fiel seine Reaktion nach dem Ende der Wechselfrist aus.
„Deswegen bin ich auch froh, dass die Transferperiode vorbei ist“, erklärte der 44-Jährige laut Welt. Nun soll wieder mehr Stabilität in den Verein einkehren.
Auf Chema muss Hoeneß allerdings dauerhaft verzichten. Eine ausführliche Bewertung des überraschenden Abschieds wollte der Trainer nicht vornehmen. Die sportlichen Folgen benannte er dennoch klar: „Wir werden ihn definitiv vermissen. In vielerlei Hinsicht wird er uns fehlen.“
VfB muss Fehlstart schnell abschütteln
Viel Zeit zur Verarbeitung bleibt den Stuttgartern nicht. Nach der deutlichen 1:5-Niederlage beim FC Bayern steht gegen den 1. FC Köln bereits das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison an. Der VfB benötigt eine Reaktion, um einen kompletten Fehlstart zu verhindern. „Wir blicken mit Ruhe und Fokus nach vorne, haben die Woche über gut gearbeitet“, sagte Hoeneß auf der Vereinsseite.
Dabei kann der Trainer erstmals auf Leo Sauer zurückgreifen. Auch Grischa Prömel soll nach seinem Wechsel schnell Verantwortung übernehmen und wurde zum neuen Vizekapitän ernannt. Tiago Tomás fällt dagegen wegen einer Muskelverletzung aus.
Gegen Köln muss Hoeneß nun aus dem neu zusammengesetzten Kader möglichst schnell eine funktionierende Einheit formen.