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Nach geplatztem Wechsel: Nächster Dämpfer für Bouanani

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Für Badredine Bouanani endet das Sommer-Transferfenster mit dem nächsten Rückschlag. Der Offensivspieler bleibt zwar beim VfB Stuttgart, wurde von den Schwaben jedoch nicht für die Ligaphase der Champions League gemeldet.

Besonders bitter ist die Entscheidung, weil sich für den 21-Jährigen kurz vor Transferschluss noch eine neue Möglichkeit ergeben hatte. Werder Bremen beschäftigte sich nach Informationen der Bild mit einer Leihe. Der Wechsel kam allerdings nicht mehr zustande.

Bouanani hat beim VfB das Nachsehen

Bouanani war erst im Sommer 2025 von OGC Nizza nach Stuttgart gewechselt und besitzt beim VfB einen Vertrag bis 2030. In der Offensive konnte sich der algerische Nationalspieler bislang jedoch nicht dauerhaft durchsetzen.

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, erhielt die Konkurrenz auf den offensiven Außenpositionen den Vorzug. Chris Führich, Jamie Leweling, Leo Sauer und Tiago Tomás stehen allesamt im 24-köpfigen Aufgebot für die Königsklasse.

Bouanani bleibt damit zunächst nur die Bundesliga, um sich für weitere Einsätze zu empfehlen. Während der Ligaphase wäre unter bestimmten Voraussetzungen noch die Nachnominierung eines Feldspielers möglich. Spätestens für die K.-o.-Phase dürfte der VfB seinen Kader erneut verändern.

Auch Stergiou fehlt im Champions-League-Kader

Bouanani ist nicht der einzige prominente Name, auf den Trainer Sebastian Hoeneß in der Champions League zunächst verzichtet. Auch Leonidas Stergiou, Justin Diehl und Jeremy Arévalo fehlen auf der A-Liste. Der langzeitverletzte Dan-Axel Zagadou wurde ebenfalls nicht gemeldet.

Vor allem der Verzicht auf Stergiou könnte sich bereits beim Auftakt gegen Viking Stavanger bemerkbar machen. Da Lorenz Assignon und Nikolas Nartey verletzt fehlen, ist Josha Vagnoman aktuell der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Champions-League-Aufgebot.

Für Bouanani ist die Situation dagegen eindeutig: Nach dem gescheiterten Abschied muss er sich beim VfB vorerst über die nationalen Wettbewerbe zurückkämpfen.

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