Kane spricht über Vergleich mit Fußball-Legende

Bild: Lars Baron/Getty Images
Harry Kane zählt nach seiner herausragenden vergangenen Saison zu den Kandidaten auf den Ballon d’Or. Der Stürmer des FC Bayern erhebt jedoch keine öffentliche Forderung nach der prestigeträchtigen Auszeichnung.
Kane gewann mit den Münchnern das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Mit 36 Treffern wurde er zudem Torschützenkönig der Bundesliga. Insgesamt erzielte der Engländer 61 Tore in 51 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister. Auch bei der Weltmeisterschaft überzeugte der Angreifer und erreichte mit England den dritten Platz.
Kane reagiert auf Vergleich mit Di Stéfano
Im Interview mit BBC Sport wurde Kane mit Real-Madrid-Legende Alfredo Di Stéfano verglichen. Der 33-Jährige sieht solche Vergleiche vor allem als Bestätigung seiner eigenen Leistungen.
„Wenn man mit einigen der Großen verglichen wird, bedeutet das einfach, dass man etwas wirklich gut macht“, erklärte Kane. Für den Bayern-Star ist die Erwähnung in einem Atemzug mit früheren Ausnahmespielern daher eine besondere Anerkennung.
Ähnlich ordnet der Angreifer die Diskussionen um den Ballon d’Or ein. Wer über einen längeren Zeitraum auf höchstem Niveau spiele und auf den großen Bühnen überzeuge, werde automatisch mit solchen individuellen Auszeichnungen in Verbindung gebracht.
Kane richtet den Blick nach vorne
Eine klare Forderung nach dem Ballon d’Or stellte Kane allerdings nicht. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft verwies darauf, dass er die Entscheidung ohnehin nicht selbst beeinflussen könne. Deshalb müsse er abwarten, wie die Abstimmung ausfalle.
Ohnehin beschäftigt sich Kane bereits wieder mit den kommenden Aufgaben. Die vergangene Spielzeit sei außergewöhnlich gewesen, inzwischen habe jedoch ein neues Kapitel begonnen.
Damit richtet sich sein Blick bereits auf die nächsten Titel mit dem FC Bayern. Gleichzeitig weiß Kane, dass seine Leistungen in der neuen Saison schon für die kommenden individuellen Auszeichnungen entscheidend sein werden. An seiner grundsätzlichen Haltung ändert das wenig: Entscheidend bleiben für ihn die Erfolge mit der Mannschaft.