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Kovac über Spektakel-Fußball: Steckt da eine Spitze gegen Kehl?

Bild: Stuart Franklin/Getty Images

Niko Kovac hat im ZDF-Sportstudio mit einer Aussage über den FC Bayern aufhorchen lassen, die sich auch auf den BVB übertragen lässt.

Der Dortmund-Trainer sprach über die Entwicklung seiner Mannschaft und die bemerkenswerte erste Halbzeit gegen den HSV. „Heute hatten wir gute Sachen und Spektakel. Das steht und fällt immer mit deinen Spielern“, sagte Kovac im ZDF-Sportstudio.

Kompany als Paradebeispiel

Als Beleg führte Kovac den Werdegang seines Trainerkollegen an. „Ein Beispiel: Vincent Kompany ist mit Burnley abgestiegen und jetzt spielen die Bayern so. Also kann man sagen, der Vincent kann es nicht oder jetzt kann er es doch“, erklärte er.

Für Kovac liegt die Antwort auf der Hand. „Ich glaube, er ist ein guter Trainer, aber hat jetzt auch eine richtig gute Mannschaft und wir haben jetzt auch richtig gute Spieler“, so der BVB-Coach weiter.

Eine Aussage mit Sprengkraft für Dortmund

Genau diese Logik wirft aber auch Fragen zur eigenen Vereinsgeschichte auf. Bis März 2026 war Sebastian Kehl als Sportdirektor für die Kaderzusammenstellung beim BVB verantwortlich, ehe der Klub sich überraschend von ihm trennte und mit Ole Book einen Nachfolger installierte.

Folgt man Kovacs Argumentation, hängt der Erfolg eines Trainers maßgeblich von der Qualität des ihm zur Verfügung gestellten Kaders ab. Die Frage, ob Dortmund unter Kehl früher hätte nachjustieren müssen, um Kovac schneller ein konkurrenzfähiges Team an die Hand zu geben, bleibt damit unweigerlich im Raum stehen.

Kovac sieht noch Steigerungspotenzial

Trotz der spielstarken Kaderstruktur rechnet Kovac für die laufende Saison bereits mit mehr Torgefahr. „Deswegen können wir sicher das ein oder andere mehr von dem sehen, was vielleicht auch der ein oder andere erwartet“, sagte er abschließend im ZDF-Sportstudio.

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