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Zieht es Schalke-Coach Muslic bald nach England?

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Trainer Miron Muslic zählt zu den Gesichtern des Erfolgs bei Schalke 04. Zieht es ihn bald weiter?

Schalke 04 war an diesem Sonntag im Doppelpass von Sport1 eines der Fokusthemen. Dabei wurde auch „Eurofighter“ und Direktor Profifußball Youri Mulder eingeladen.

Muslic überzeugt durch „Klarheit“

Mulder schwärmte von Trainer Miron Muslic und seiner „Klarheit“. Er habe von Beginn an gewusst, „wer sein Stammtorwart ist, wer seine Führungsspieler sind“, sagte Mulder. Auch sei Muslic im Winter 2025/26 mutig gewesen und habe nochmal die Formation umgestellt, auch wenn von außen vermeintlich keine Notwendigkeit bestand.

Schnell wurde in der Diskussionsrunde das Szenario aufgeworfen, dass Mulder mit Schalke nach dem Aufstieg in die Bundesliga auch den Klassenerhalt 2026/27 schaffe und dann sehr schnell in seine Traumliga, die Premier League, abwandern könnte.

Mulder entgegnete jedoch nach kurzem Überlegen, dass man nicht außer Acht lassen sollte, „was Schalke Muslic bedeutet“.

Effenberg warnt vor hohem Druck auf Schalke

Experte Stefan Effenberg betonte hingegen, Schalke 04 solle zunächst die aktuelle Situation betrachten. Daher komme eine Diskussion über einen Muslic-Wechsel viel zu früh.

Effenberg erklärte auch, er sehe für Schalke eine Schwierigkeit in der aktuellen Saison: die hohe Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und den möglichen Druck der Fans.

Dabei nannte Effenberg den Hamburger SV als gutes Gegenbeispiel. Dieser habe vergangene Saison als Aufsteiger die Klasse gehalten, weil vor allem die Fans stets zu ihrer Mannschaft gehalten hätten, auch in schweren Phasen. Nach dieser Aussage gab es Applaus vom Studiopublikum.

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