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„Wir sind das Opfer“: Atlético schießt im Fall Alvarez scharf gegen Barca zurück

Bild: Angel Martinez/Getty Images

Julian Alvarez möchte zum FC Barcelona wechseln. Barca-Boss Laporta äußert öffentlich sein Interesse. Atlético-Funktionäre reagieren nun heftig.

Die Wechselposse um Julian Alvarez gehört zu den größten Aufregern dieses Sommers in Fußball-Europa. Bekanntlich will der Argentinier zum FC Barcelona wechseln, Atlético wehrt sich jedoch dagegen.

Zuletzt eskalierte die Situation weiter, als Atlético-Fans Alvarez ausbuhten.

Laporta bekundet Interesse

In diesem Zusammenhang ergriff Barca-Boss Joan Laporta unter der Woche das Wort und bekräftigte öffentlich erneut das Interesse an einem Kauf von Alvarez: „Wir sind weiter sehr an dem Spieler interessiert. Wir würden uns wünschen, dass Atlético unser Angebot annimmt. Dies passiert mit größtem Respekt gegenüber Atlético Madrid. Sie sollen wissen, dass wir bereit wären, den Spieler in diesem Transferfenster zu kaufen – basierend auf unserem abgegebenen Angebot.“

Es wird berichtet, dass Barca ein Angebot von rund 100 Millionen Euro abgegeben haben soll.

Atlético hingegen reagierte nun über die Zeitung Marca. Dabei teilten Funktionäre, die anonym bleiben wollten, scharfe Kritik gegen Barcelona aus.

„Der Spieler stellt sich als Opfer dar, aber das einzige Opfer im Fall Alvarez sind wir als Verein“, heißt es darin. Außerdem: „Man hat uns wirtschaftlich und gesellschaftlich geschadet.“

In den Angriffen war auch eine klare Ansage bezüglich des Wechselwunsches enthalten: „Die Wahrscheinlichkeit, Alvarez an Barça zu verkaufen, liegt bei null Prozent.“ Denn: „In dieser Situation geht es nicht um Geld, sondern um Würde.“

Es sei „eine Kampagne mit vielen Lügen und Halbwahrheiten ins Leben gerufen“ worden. „Der einzige, der dafür bezahlt, ist Atlético.“

Bis zum 20. Juni gab es die Chance auf einen Deal

Zudem betonten die anonymen Funktionäre, dass bis zum 20. Juni eine Chance auf einen Deal bestanden hätte, wenn ein Klub ein Angebot von 150 Millionen Euro vorgelegt hätte. Ein solches Angebot sei jedoch nicht eingegangen.

Unterdessen hat sich Julian Alvarez vom Training bei Atlético krankgemeldet. Die Wechselposse um den 26-jährigen Argentinier wird also noch einige Tage andauern.

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