Zeefuik trotzt den Schmerzen: Leitl kann im Pokal aus dem Vollen schöpfen

Bild: Maja Hitij/Getty Images
Hertha BSC muss seine erfolgreiche Startelf für das Pokalspiel beim 1. FC Saarbrücken nur auf einer Position verändern. Den nach Anderlecht gewechselten Marten Winkler soll Oluwaseun Adewumi ersetzen. Auch hinter dem Einsatz von Deyovaisio Zeefuik steht kein Fragezeichen mehr.
Trainer Stefan Leitl möchte am Samstag grundsätzlich an der Mannschaft festhalten, die den 1. FC Heidenheim mit 4:1 besiegte. Zehn der damaligen elf Starter sollen auch im Ludwigsparkstadion beginnen.
Adewumi ersetzt Winkler in der Startelf
Die einzige geplante Veränderung betrifft den rechten Flügel. Winkler verließ die Berliner zu Wochenbeginn und schloss sich dem RSC Anderlecht an. Seinen Platz erhält Adewumi, wie die B.Z. berichtet.
Der 21-Jährige empfahl sich zuletzt mit seinem Treffer zum 4:1-Endstand gegen Heidenheim. Für einen Einsatz über die komplette Spielzeit reicht es derzeit allerdings noch nicht. „Er hat Luft für 60 bis 70 Minuten“, erklärte Leitl.
Damit bekommt Adewumi die Gelegenheit, sich erstmals von Beginn an zu zeigen. Gleichzeitig muss Hertha nach dem Verkauf Winklers seine bislang funktionierende Offensive nicht grundlegend umbauen.
Zeefuik meldet sich rechtzeitig fit
Erleichterung gibt es zudem bei Deyovaisio Zeefuik. Der Linksverteidiger musste am Dienstag mit einer dicken Bandage am Oberschenkel und einem Golfcart vom Trainingsplatz gebracht werden. Für das Pokalspiel ist der Niederländer dennoch einsatzbereit.
„Er wird spielen. Ihr kennt ihn doch. Erst etwas Pflege, dann haben wir ihn in den Arm genommen“, sagte Leitl mit einem Grinsen. Damit kann der Trainer seine eingespielte Viererkette in Saarbrücken zunächst unverändert aufbieten.
Jensen erneut nicht im Kader
Keine Rolle spielt weiterhin Leon Jensen. Der defensive Mittelfeldspieler wird erneut nicht zum Aufgebot gehören und besitzt bei Hertha offenbar keine sportliche Perspektive mehr.
Bis zum Ende der Transferperiode darf sich der 29-Jährige nach einem neuen Verein umsehen. Während Leitl beim Stammpersonal auf Kontinuität setzt, schreitet die Bereinigung des Kaders damit im Hintergrund weiter voran.