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Nach bitterer WM: Das gab Raum Nagelsmann zum Abschied mit

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Nach dem enttäuschenden WM-Aus und der anschließenden Trennung von Julian Nagelsmann nahm David Raum noch einmal Kontakt zum ehemaligen Bundestrainer auf. Nun hofft der Leipziger unter dessen Nachfolger Jürgen Klopp auf einen neuen Anlauf in der Nationalmannschaft.

Die DFB-Auswahl war bei der Weltmeisterschaft bereits im Sechzehntelfinale an Paraguay gescheitert. Wenige Tage später musste Nagelsmann seinen Posten räumen. Seitdem hatte sich der 39-Jährige weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Bei der Präsentation des Kinderbuches „Mut Ich“ berichtete Raum nun erstmals von einem abschließenden Gespräch mit seinem früheren Trainer. Er sei nach dessen Freistellung noch einmal mit Nagelsmann „im Austausch“ gewesen, erklärte der 28-Jährige gegenüber der BILD.

Raum bedankte sich bei Nagelsmann

Der Linksverteidiger bedankte sich persönlich für die gemeinsame Zeit und wünschte Nagelsmann alles Gute. Zugleich riet er dem ehemaligen Bundestrainer, nach den turbulenten Wochen zunächst abzuschalten. Nagelsmann habe ihm daraufhin Ähnliches mitgegeben.

Raum blickt trotz seiner sportlich schwierigen WM positiv auf die Zusammenarbeit zurück. Vor dem Turnier galt der Leipziger lange als erste Wahl auf der linken Abwehrseite, verlor seinen Platz anschließend jedoch an Nathaniel Brown. Lediglich gegen Ecuador stand Raum in der Startelf.

Dennoch habe Nagelsmann ihm während der gemeinsamen Jahre großes Vertrauen entgegengebracht. Raum verwies dabei auch auf die Heim-Europameisterschaft und die Erfahrungen, die er im DFB-Team unter dem Trainer sammeln konnte.

Raum wirbt um Platz in Klopps Mannschaft

Mit Jürgen Klopp beginnt für Raum nun ein neues Kapitel. Der neue Bundestrainer ist für den Leipziger kein Unbekannter. Beide begegneten sich bereits im Umfeld von RB Leipzig und standen nach Aussage des Spielers ein- oder zweimal im direkten Austausch. Klopp kenne ihn daher sowohl persönlich als auch sportlich. Raum bezeichnete den 59-Jährigen als das „Fußballgesicht Deutschlands“ und traut ihm zu, seine Energie sowie seine Werte auf die Mannschaft zu übertragen.

Der Linksverteidiger würde nach eigener Aussage gerne Teil des Neustarts sein. Zwischen ihm und Klopp könne es ein „ganz gutes Match“ geben. Die erste Gelegenheit bietet sich am 24. September, wenn Deutschland zum Nations-League-Spiel in den Niederlanden antritt.

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