BundesligaEintracht Frankfurt

Sieben Abgänge sollen her: Dieser Transferstau bremst die Eintracht

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Bei Eintracht Frankfurt ist der Kaderumbau noch lange nicht abgeschlossen. Gleich sieben Profis dürfen die Hessen verlassen. Ihr gemeinsamer Marktwert beträgt rund 52 Millionen Euro – doch geeignete Abnehmer sind bislang nur schwer zu finden.

Trainer Adi Hütter hatte zuletzt deutlich gemacht, dass das derzeitige Aufgebot noch nicht seinen Vorstellungen entspricht. „Der Kader ist noch nicht so, wie ich ihn mir vorstelle“, erklärte der Österreicher. Bevor weitere Verstärkungen verpflichtet werden können, muss Sportvorstand Markus Krösche allerdings erst Platz schaffen.

Diese sieben Spieler dürfen Eintracht verlassen

Nach Informationen der Frankfurter Rundschau stehen Arthur Theate, Michy Batshuayi, Ellyes Skhiri, Jessic Ngankam, Noel Futkeu, Niels Nkounkou und Elye Wahi auf der Verkaufsliste. Zusammen werden die sieben Profis auf einen Marktwert von knapp 52 Millionen Euro taxiert.

Vor allem bei Batshuayi und Skhiri drängt die Zeit. Die Verträge der beiden Routiniers laufen im Sommer 2027 aus. Möchte die Eintracht noch eine angemessene Ablöse erzielen, bietet sich in diesem Transferfenster die wohl letzte Gelegenheit für einen dauerhaften Abschied. Theate steht dagegen noch bis 2029 unter Vertrag, besitzt unter Hütter offenbar aber keine realistische Perspektive auf einen Stammplatz. Auch der Belgier soll deshalb möglichst fest abgegeben werden.

Bei Wahi führt eine Spur zu OGC Nizza, wo der Angreifer während seiner Leihe überzeugen konnte. Sollte kein Verkauf zustande kommen, wäre Frankfurt offenbar auch zu einer erneuten Leihe mit anschließender Kaufoption bereit.

Krösche braucht Einnahmen für weitere Transfers

Schwieriger gestaltet sich die Suche nach Lösungen für Futkeu, Nkounkou und Ngankam. Bei allen drei Spielern wäre auch ein Leihgeschäft denkbar. Konkrete Interessenten sind bislang jedoch rar. Ngankam wurde zuletzt mit einer Rückkehr zu Hertha BSC in Verbindung gebracht, Gespräche zwischen den beteiligten Parteien soll es bisher aber nicht gegeben haben.

Die stockenden Abgänge erschweren die weitere Kaderplanung. Hütter wünscht sich noch Verstärkungen, besonders in der Defensive und im Angriff. Krösche und Sportdirektor Timmo Hardung müssen deshalb möglichst schnell Einnahmen erzielen und den aufgeblähten Kader verkleinern.

Der Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal steht bereits am 21. August bevor. Spätestens zum Bundesliga-Start gegen Union Berlin am 29. August soll Hütters Mannschaft möglichst vollständig stehen.

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