„Wechsel unumgänglich“: Schweden-Boss macht Ankündigung in Causa Infantino

Bild: Ton Molina/Getty Images
Der Machtkampf bei der FIFA hält unvermindert an und sorgt für anhaltende Spannungen. Aus Europa kommt nun erneut eine deutliche Ansage sowie ein großes Versprechen, das für Aufsehen sorgt.
Täglich gibt es neue taktische Winkelzüge und strategische Manöver von sowohl Anhängern als auch Gegnern des umstrittenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, die versuchen, die Oberhand in diesem Konflikt zu gewinnen.
FIFA-Presseabteilung verteidigt Infantino
Während die FIFA-Presseabteilung am Samstag mit einem ausführlichen Statement eine heile Welt vorgaukelte und Infantino in den höchsten Tönen lobte, reagierte kurz darauf der schwedische Verbandschef Simon Aström mit einem scharfen Gegenschlag.
Im Interview mit der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet machte Aström eine vielversprechende Ankündigung in Bezug auf einen möglichen Gegenkandidaten zu Infantino bei den Wahlen im Jahr 2027: „Derzeit werden sowohl namhafte und bekannte Kandidaten intensiv in Betracht gezogen, als auch andere, weniger bekannte Persönlichkeiten geprüft. In den nächsten drei bis vier Wochen könnte es klare Entscheidungen und mehr Transparenz geben.“
Kein Vertrauen mehr
Aström unterstrich außerdem: „Nach meiner aktuellen Einschätzung hat sich die Situation dermaßen zugespitzt, dass wir jegliches Vertrauen in die derzeitige Führung des FIFA-Präsidenten verloren haben. Ein Wechsel an der Spitze ist daher unumgänglich. Meiner Meinung nach herrschte bei den bisherigen Zusammenkünften auf UEFA-Ebene ein großer Konsens zu diesem Thema.“